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Die Welt von oben

 

Kamera-Drohnen knipsen Fotos aus vielen Metern Höhe

Maisach hat ein neues Gesicht, das Ortszentrum ist vollendet. Im Juni feierten die Bürger drei Tage lang auf dem Platz vor dem Rathaus den Abschluss des Großprojekts und das Ende der Dauerbaustelle. Nachdem das neue Einkaufszentrum an der Hauptstraße längst fertig ist, konnte nun das Gemeindezentrum eingeweiht werden. Das Zentrum umfasst eine neue Bücherei, ein Trauungszimmer und einen Sitzungssaal für den Gemeinderat für insgesamt rund dreieinhalb Millionen Euro. Dieses Gebäude, das am Nordende des Huttenloherweges in unmittelbarer Nähe zum Rathaus gebaut wird, verwirklichte ein privater Bauherr. Die Gemeinde Maisach trägt einen Anteil an den Kosten für die von ihr genutzten Flächen.

 

Damit endet für den Gemeinderat auch das jahrzehntelange Vagabundieren durch den Ort. Mal tagte das Gremium in der Grundschule, im Pflegeheim oder im Pfarrheim und sogar auswärts in der Mittelschule von Gernlinden. Jetzt sitzen die 24 Gemeinderäte auf schwarzen Ledersesseln an einem großen Tisch und mit Mikrofonen vor sich. Besucherplätze sind genügend vorhanden. Für optische Transparenz sorgt eine Glasfassade, durch die hindurch Passanten den Räten beim Diskutieren und Abstimmen zuschauen können. Der Sitzungssaal ist 150 Quadratmeter groß und lässt sich um den Besprechungsraum erweitern, so dass dort auf insgesamt 225 Quadratmetern auch Bürgerversammlungen abgehalten werden können. Gleich daneben befindet sich das Trauungszimmer. Der Raum bietet 25 Hochzeitsgästen genügend Platz, bei Bedarf können noch Terrasse und Foyer genutzt werden. Darüber hat der Investor fünfzehn Eigentumswohnungen gebaut. In der neuen großzügigen und hellen Gemeindebücherei haben mehr als 20.000 Bücher, CDs und DVDs ihren Platz gefunden, dazu gibt es ein Lesecafé für die Besucher. Dank dieser stattlichen Neubauten im Zentrum erhält das boomende Großdorf Maisach nun einen städtischen Charakter. Seit 2009 wurde an diesem Megaprojekt geplant. Damals hatte der Gemeinderat eine Veränderungssperre für das Areal erlassen, um die Umwandlung eines Ladens in einen Spielsalon zu verhindern. Neben den Geschäften und öffentlichen Einrichtungen sind nun insgesamt 53 Wohnungen in diesem Gebiet entstanden.      bip

Das neue Zentrum ist vollendet 

 

Maisachs Bürger freuen sich über ihre umgestaltete Mitte

Foto: Herbert Brettner (oh)

Die Gemeinde Maisach bekommt die nächste Umgehungsstraße. Mit Hilfe der Südumfahrung soll der zentrale Ort vom Durchgangsverkehr entlastet, die Staatsstraßen 2345 und 2054 nach Olching und Bruck miteinander verbunden und Zufahrten zu den neuen Einrichtungen auf dem ehemaligen Fliegerhorst, etwa dem BMW Fahrsicherheitszentrum, angelegt werden. Im Frühjahr traten die Politiker zum Spatenstich an. Die 3,6 Kilometer lange Umfahrung, die größtenteils auf dem ehemaligen Taxiway des Militärflughafens entsteht, wird knapp zehn Millionen Euro kosten, der Freistaat übernimmt sechs davon. Der Neubau soll bis Jahresende fertig sein. Derzeit sieht man Baustellen mit Baggern und Lastern. Kampfmittel wurden auf der Trasse nicht gefunden. Die Kommune plant derzeit bereits ein großes Fest zur Einweihung. Bevor die Strecke für die Autos geöffnet werden, sollen Radler und Fußgänger bei der Gelegenheit die Trasse einweihen.                bip

Drumherum 

 

Die Südumgehung Maisach soll bis Jahresende fertig sein

Mehr Platz für den Sport 

 

Mit einer neuen Eineinhalbfach-Halle setzt Mammendorf auf den Ausbau der Infrastruktur 

Mammendorf ist unter den kleinen Gemeinden des Landkreis-Nordwestens mit mehr als 4700 Einwohnern die größte Kommune. Der Zuzug bedeutet aber auch, dass die Infrastruktur ausgebaut werden muss. Zumindest hat die Gemeinde dank einer neuen Eineinhalbfach-Sporthalle für absehbare Zeit ausreichend Räumlichkeiten für den Schul-, Vereins- und Freizeitsport. Die neue Halle ist 700 Quadratmeter groß und hat 4,1 Millionen Euro gekostet. Für weitere 550.000 Euro wurde ein neuer Parkplatz angelegt, nachdem der bisherige Stellplatz zum Standort der neuen Halle geworden war. Vom Freistaat Bayern gibt es einen Zuschuss von 980.000 Euro. Zunächst hatte der Gemeinderat erwogen, die alte Turnhalle zu sanieren, dann deren Abriss erwogen, um an gleicher Stelle den Neubau hinzustellen. Nachdem die Kommune aber die Wiese westlich des Schulgeländes erwerben konnte, schwenkten die Räte auf einen Neubau um. Die neue Halle wurde überwiegend aus Holz errichtet, verfügt über einen Gymnastikraum und kann auch für Kulturzwecke verwendet werden.                 bip

Energiewende in Moorenweis

 

Die Gemeinde rüstet sich für die Zukunft und geht nun das Thema Verkehr an 

Die Energiewende im Landkreis wird bis 2030 nicht zu schaffen sein, wenn sich nicht alle Kommunen, Betriebe und Privatleute ins Zeug legen. Der Vorstand des Vereins Ziel 21 besuchte vor einiger Zeit die Gemeinde Moorenweis, um mit Bürgermeister Joseph Schäffler über gemeinsame Aktionen zu diskutieren. Ein wichtiger Aspekt für Moorenweis, eine der flächengrößten Kommunen im Landkreis mit 14 einzelnen Ortsteilen, aber ohne Bahnanschluss, ist der Verkehr. Der Bürgermeister möchte deshalb Fahrradwege, insbesondere zu S-Bahnstationen, weiter ausbauen, setzt auf den Ausbau des Busnetzes und den Umstieg auf Elektromobilität. Weil es noch an öffentlichen Ladestationen für Elektroautos im Gemeindegebiet fehlt, erwägt Bürgermeister Schäffler gemeinsam mit den Experten von Ziel 21, Vertretern der Stadtwerke Fürstenfeldbruck, örtlichen Autowerkstätten sowie der Gemeindeverwaltung einen Runden Tisch, um geeignete Standorte zu besprechen. bip