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Die Welt von oben

 

Kamera-Drohnen knipsen Fotos aus vielen Metern Höhe

Die geplante neue Gestaltung des zentralen Viehmarktplatzes in Bruck klingt nach unendlicher Geschichte. Seit Jahren streiten Kommunalpolitiker und Anwohner, was auf den Platz an der Nordseite passt, der bislang als Parkplatz dient. Es gab sogar schon einen Bürgerentscheid, weil viele den damaligen Entwurf eines Wohn- und Geschäftshauses als überdimensioniert empfanden. Dank Bürgerbeteiligung beruhigten sich die Gemüter und ein Architektenwettbewerb brachte ansprechende Resultate. Bloß was als ästhetisch schön empfunden wird, scheint potentiellen Investoren nicht rentabel genug, Ladenflächen von etwa 500 Quadratmetern als unzureichend. Inzwischen haben die beiden Planungsbüros, die in die engere Wahl gekommen waren, ihre Entwürfe angepasst, sie wurden deutlich aufgestockt. Der innovative Loop-Entwurf von Haack und Höpfner, der bei den Bürgerbeteiligungen klar favorisiert wurde, besteht aus einem 22 Meter hohen Turm sowie einem Flachbau mit kleinem Innenhof.

Der lange Weg zur guten Stube

 

Die Neuplanung des zentralen Viehmarktplatzes in Bruck dauert an

Der zentrale Viehmarktplatz in Bruck.
Foto: Peter Bierl

Nun würden auf dem Dach, das über eine breite Außentreppe zugänglich wäre, zwei Obergeschosse aufgesetzt. Zum etwa 1300 Quadratmeter großen Marktbereich kämen weitere knapp 1500 Quadratmeter für ein Restaurant, Büro- oder Praxisräume und Wohnungen. Die ursprüngliche Idee einer großen Dachterrasse wäre freilich aufgegeben. Das Büro BBZ hatte eine sogenannte Marktscheune mit klassischem Satteldach und transparenten und teilweise ausklappbaren Außenwänden vorgelegt. Dieser Bau könnte deutlich aufgestockt werden, was manche allerdings an den per Bürgerentscheid abgelehnten Entwurf erinnert. Die Alternative wäre, die Flächen auf zwei nebeneinander stehende Gebäude mit separaten Satteldächern aufzuteilen. Dass die Stadt das Millionen-Projekt aus eigener Tasche finanziert, ist eher unwahrscheinlich. Allenfalls könnte die Kommune die Tiefgarage bauen lassen und den südlichen Teil des Viehmarktplatzes attraktiver gestalten und das nördliche Grundstück in Erbpacht vergeben. Das Gebäude müssten jedoch private Investoren errichten und betreiben. Immerhin könnte die Kommune für die Gestaltung des Platzes und die Tiefgarage, vielleicht sogar eine Markthalle, einen Zuschuss aus der Städtebauförderung bekommen.          Bip