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Die Welt von oben

 

Kamera-Drohnen knipsen Fotos aus vielen Metern Höhe

 Bohnenphilosophie

 

Für jede Leidenschaft das passende Modell: Espressomaschinen zu Weihnachten

Die Mechanika V Slim von ECM.
Foto: ECM

Ist es die da, die dir den Kopf verdreht, oder die da, die in der Ecke steht? Espressomaschinen gibt es in großer Auswahl, und man sollte, wenn man sie überraschungsverschenkt, einen Umtausch einkalkulieren. Aber im Prinzip gibt es nur zwei große Alternativen im Maschinenbereich. Wer gern als Barista in der eigenen Küche steht, für den ist eine Siebträgermaschine das Geschenk der Wahl. Vom deutschen Hersteller ECM beispielsweise ist die kleine Allrounderin Mechanika V Slim für rund 1800 Euro zu haben. Dafür halten die Maschinen mit Metallkessel aber eine halbe Ewigkeit und brauchen nur alle sieben bis acht Jahre eine Wartung. Es gibt sie mit zwei Kreisläufen, der erste ist für den Kaffee, der zweite zum Tassenvorwärmen und fürs Milchaufschäumen. Mit 10 bis 20 Minuten Vorlaufzeit setzt diese Maschine allerdings eine gewisse Muße voraus. Zudem braucht man noch Platz für eine Kaffeemühle sowie einen Extra-Milchaufschäumer – falls Sie nicht so gut mit der Düse zurechtkommen. Die praktische Alternative für Leute, die gern schnell unterwegs sind, ist ein Vollautomat, der sich in einer Minute aufheizt – aber auch immer mit frischem Wasser bestückt werden sollte. Die empfehlenswerten Maschinen von Jura, einer Schweizer Firma, der deutschen Melitta oder der italienischen De Longhi sind für unter 1000 Euro zu haben, es gibt auch Angebote für unter 300 Euro. Sie lassen sich auf Ihren individuellen Kaffeegeschmack einstellen. Die Bohnen werden in der Maschine gemahlen und gleich aufgebrüht, frischer geht’s nicht.

 

Tipp: Die schönste, beste und teuerste Macchina da caffè nützt nichts, wenn der Kaffee nicht von bester Qualität ist. Andersherum kann ein Kaffee von bester Qualität auch in einer günstigen kleinen Maschine sehr gut schmecken. Merke: Die Zutat ist entscheidend. Das entspannt doch schon beim Kauf, non è vero?

Anders durch die stade Zeit

 

Chris Gall spielt solo ganz leise

 

Fast wäre es passiert: den Mann als „Routinier“ oder gar „Altmeister“ zu beschreiben. Bei seinem Standing in der deutschen Jazz-Szene läge es fast nahe. De facto gehört Chris Gall aber zu den jungen Wilden der hiesigen Garde, ist vielleicht sogar eine ihrer Gallionsfiguren. Vor Kurzem noch mit seiner Formation unterwegs, führt er uns jetzt solo durch die stade Zeit. Bei „Piano Solo – Room of Silence“ ist der Titel Programm. Ein Mann. Ein Piano. Stille Musikalität. Und Tunes, die sich vom Bauch über den Kopf in die Seele bahnen und hoffen lassen, dass er seine Alleingänge noch ganz oft wiederholt – gleichzeitig natürlich in Vorfreude auf die nächste Platte in company. Zwischen all dem glitzernden Pop, dem traditionellen Klingeling und den Schlittenfahrten aus dem American Songbook ist dieses Album genau richtig, um innen ganz stad zu werden und von außen den wahren Sinn der Zeit zu spüren – ganz ohne Weihnachtslieder. 

Foto: Winkler Werbung

Weihnachtliches Familienerlebnis auf Schloss Unterweikertshofen

 

Pünktlich zum 1. Adventswochenende starten wieder der romantische Christkindlmarkt und das   Christbaumschlagen auf Schloss Unterweikertshofen in der Nähe von Dachau. 

 

Liebevoll geschmückte Holzbuden und die beleuchtete Reithalle mit zahlreichen Ständen verführen die Besucher auch in diesem Jahr wieder dazu, entweder einzigartige selbstgemachte Sachen zu kaufen, einen heißen Glühwein zu trinken oder etwas Leckeres zu naschen. Der ganze Schlosshof duftet nach Tannen, und die Lagerfeuer, die Treffpunkt für Jung und Alt sind, sorgen für eine heimelige Stimmung. Auch beim „Done“, einem Holzkünstler, der aus einem einfachen Baumstamm die schönsten Skulpturen mit seiner Säge herausschneidet, trifft man sich. Ein Höhepunkt des Tages, nicht nur für die kleinen Besucher, ist die Fahrt mit dem Christbaumexpress in den beleuchteten Winterwald. Dort kann man sich als Freizeitholzfäller aktiv betätigen und seinen selbst ausgesuchten Christbaum – natürlich den schönsten – eigenhändig schlagen. Die nicht so Geübten können sich ihren Baum selbstverständlich auch schlagen lassen oder einen auf dem Schlosshof aussuchen. Bevor es dann wieder zurück zum Schlosshof geht, backt man sich ein Stockbrot am Lagerfeuer im Wald. Übrigens: Das Christbaumschlagen macht in der Gruppe ganz besonderen Spaß und eignet sich so bestens auch als Idee für eine Weihnachtsfeier der etwas anderen Art. Am 1., 2., 3. und 4. Adventswochenende rollt ab Samstag wieder der Christbaumexpress, und es öffnen sich die Stalltüren für den Christkindlmarkt. Die gräfliche Familie von Hundt freut sich auf viele Gäste: jeden Samstag und Sonntag von 9.00 bis 19.00 Uhr sowie Freitag, 7. und 14. Dezember, 14.00 bis 19.00 Uhr. Mehr Informationen finden Sie unter: www.christbaumverkauf.com

ÖPNV

 

Wer für Weihnachtseinkäufe, Weihnachtsmärkte, Weihnachtsfeiern oder Ausflüge und Winterspaziergänge die öffentlichen Verkehrsmittel nutzt, muss keine Windschutzscheiben vom Eis befreien, hat keine Parkplatzprobleme, spart Parkgebühren, kann in Ruhe Glühwein und Punsch genießen und ist aktiver Klimaschützer. Das Angebot im Landkreis umfasst mittlerweile 44 MVV-Regionalbuslinien, zwei Nachtbuslinien sowie sieben Ruftaxi-Linien, so dass alle flexibel und individuell mobil unterwegs sein können, an sieben Tagen in der Woche rund um die Uhr. Dazu gibt es Verbindungen über die Grenzen des Landkreises hinaus. So fährt der Expressbus X 900 von Bruck über Alling und Gilching nach Starnberg. Die Linie 820 verbindet den Brucker Bahnhof Buchenau mit der S-Bahnstation Seefeld-Hechendorf über Schöngeising, Grafrath und Inning. Dieser „AmmerAmperBus“ bietet WLAN-Anschluss gratis. Ebenfalls ab 9. Dezember 2018 kann man das MVV-Ruftaxi Fürstenfeldbruck mit der Linie 8400 zusätzlich für Fahrten in Inning, Seefeld und Herrsching im Landkreis Starnberg bestellen. Die MVV-Regionalbuslinie 828 fährt von Grafrath über Jesenwang und Moorenweis nach Egling an der Paar im Landkreis Landsberg am Lech, wo Anschlüsse zur Ammerseebahn nach Weilheim und Augsburg bestehen. Fahrpläne zu allen Bus- und Ruftaxilinien sowie Informationen zur Bestellung des Ruftaxis und Tarifinformationen finden sich unter www.lra-ffb.de/mobilitaet-sicher/oepnv

Reformhaus Altmann

 

Reformhäuser waren vor über 100 Jahren die Vorreiter der heutigen Bio-Branche. Entstanden aus der Lebensreformbewegung, führten sie schon im Kaiserreich Lebensmittel, die ohne Chemikalien hergestellt worden waren. Bis heute sind Reformhäuser Pioniere und Trendsetter geblieben. Sie waren die ersten Geschäfte mit ausschließlich vegetarischem Sortiment und boten in jüngster Zeit als erste Chinoa und Chia-Samen sowie wilde Braunhirse an.

In Fürstenfeldbruck war Eduard Altmann der Pionier, er eröffnete 1954 ein Reformhaus in der Pucher Straße. Sein Sohn Lorenz führt den Betrieb fort, der seit 2001 in einem der Neubauten am Viehmarktplatz im Zentrum residiert.

Inzwischen gibt es zwar Naturkostläden und Bio-Supermärkte und jeder Discounter hat seine Ökonische. Dennoch haben die Reformhäuser ihre Alleinstellungsmerkmale. Sie haben sich auf diätetische Lebensmittel, etwa für Allergiker oder Menschen mit Unverträglichkeiten, auf Nahrungsergänzungsmittel, freiverkäufliche Arzneimittel sowie Naturkosmetika und Körperpflege spezialisiert.

Alle diese Produkte finden sich in den Regalen in dem freundlichen Laden neben den klassischen Produkten wie Säften von Rabenhorst oder der Obstbaugenossenschaft in Eden bei Oranienburg sowie Gewürzen von Brecht.

Im Reformhaus Altmann in Bruck gibt es zu Weihnachten wieder Plätzchen und Backzutaten in Bioqualität, wie Zitronat und Orangeat, Gewürze und Trockenfrüchte, aber auch Frischkost-Sauerkraut. Am Mittwoch, 5. Dezember, und Donnerstag, 6. Dezember, bietet Altmann in seinem Geschäft eine spezielle Naturkosmetik-Beratung an. Geöffnet ist das Geschäft von Montag bis Freitag von 8 bis 18.30 Uhr und am Samstag von 8.30 bis 14 Uhr.

Lorenz Altmann führt das Reformhaus, das sein Vater 1954 eröffnete, fort.
Foto: Bierl

Galerie für Bild und Rahmen

 

Der Maler Helmut Sacher (1926-2010) war ein Vertreter der gegenständlichen Malerei. Seine Spezialität waren großformatige Pastelle, Stillleben, Landschaften und Gärten, aber auch die Aktmalerei. Die Galerie für Bild und Rahmen von Elke und Peter Reinegger in der Landsberger Straße in Fürstenfeldbruck zeigt derzeit eine Retrospektive mit etwa 30 Werken aus dem Nachlass des Künstlers, der seit 1975 in Eichenau lebte und wirkte.

Die Galerie ist eine kleine Oase der Kunst und der Ruhe. Seit vielen Jahren verkauft das Ehepaar dort Werke von Malern aus der Region, restauriert und rahmt Bilder. Beide sind gelernte Restauratoren, sie ist studierte Kunstmalerin. Die persönliche Beratung liegt beiden sehr am Herzen. Die umfangreiche Auswahl an Kunstwerken der Galerie umfasst über zahlreiche Bilder und Grafiken im Fundus des Hauses, wobei der Schwerpunkt auf Objekten aus der Region liegt.

Die Rahmung ist eine weitere Spezialität des Hauses. Über 5000 verschiedene Leisten haben die Reineggers auf Lager, von klassischen bis zu hypermodernen Formen. Dazu gehören freischwebende Rahmungen, bei denen die Stücke zwischen zwei Glasplatten gelegt und aufgehängt werden. Die Galerie für Bild und Rahmen verwendet entspiegeltes Glas, so genanntes Museumsglas, um die Brillanz und Qualität der Bilder zur Geltung zu bringen.

Zu Weihnachten haben sich die Reineggers eine besondere Geschenkidee einfallen lassen, einen Gutschein für ihre Galerie, der zehn Prozent Rabatt beinhaltet. 

„Blick in den Garten“ des Künstlers Helmut Sacher (1926-2010).
Foto: Bierl