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Um aktiv und fit zu bleiben können Senioren im Landkreis Fürstenfeldbruck ein großes Angebot nutzen

Eines wird es Senioren im Landkreis sicher nicht: langweilig. Vereine und Volkshochschulen bieten eine Vielfalt von speziellen Sport- und Freizeitangeboten, Vereine wie der FC Puchheim oder der TuS Fürstenfeldbruck haben eine eigene Abteilung Seniorensport. Es gibt Aktivgruppen, die gemeinsam etwas unternehmen, oder das Angebot Senioren-Spezial beim Sozialdienst Germering, ein Theater- und Konzertabonnement für Ältere, die einmal im Monat eine Aufführung (Theater, Oper, Operette, Ballett, Konzert) in der Stadthalle besuchen können. Seniorenbeiräte in Alling, Fürstenfeldbruck, Germering, Gröbenzell oder Puchheim sowie seit 2010 ein Landkreis-Seniorenbeirat vertreten die Belange der Älteren in der Kommunalpolitik.

 

Der Landkreis Fürstenfeldbruck unterhält eine Seniorenfachberatung. Dort gibt es Tipps zur Pflege, für pflegende Angehörige, über Betreutes Wohnen, Essen auf Rädern, Hausnotruf, Heimplätze, zur Vermittlung von Hospizdiensten oder die Grundlagen der Pflegeversicherung. Die Stelle ist im Landratsamt, Münchner Straße, in Fürstenfeldbruck untergebracht und telefonisch unter 08141/519427 oder per E-Mail unter seniorenfachberatung@lra-ffb.de erreichbar.

 

Auch die Stadt Fürstenfeldbruck hat eine Informationsstelle für Senioren, die individuelle, unabhängige, kostenlose und fachlich kompetente Hilfe bietet. Sie ist außerdem Koordinierungsstelle zwischen Institutionen, ambulanten und privaten Pflegediensten, sozialen Servicestellen, Interessengemeinschaften und Behörden. In Germering gibt es außerdem eine Vielzahl von Seniorenclubs und Treffpunkten in der ganzen Stadt, darunter den Offenen Treffpunkt in der Germeringer Insel in der Zweigstelle in der Leipziger Straße 8.

 

Darüber hinaus ist mittlerweile ein landkreisweites Pflegenetzwerk gewachsen, dem Wohlfahrtsverbände und lokale Sozialdienste angehören und das Informationen sowie Angebote zum Thema Pflege bereithält. Unter Federführung des Diakonischen Werkes gibt es eine Pflegeplatzbörse (im Internet unter http://www.heimplatzboerse-ffb.de/). In Jesenwang befindet sich das Kreisaltenheim, dazu existieren Alten- und Pflegeheime in vielen Kommunen neben einer Vielfalt von Einrichtungen, deren Mitarbeiter helfen, dass Menschen möglichst lange in den eigenen vier Wänden bleiben können. Betreutes Wohnen zu Hause gehört zum Leistungsspektrum etlicher Sozialdienste und Nachbarschaftshilfen. Nach individuellen Wünschen und Bedürfnissen werden Dienstleistungen und Hilfen angeboten. So hat der Ökumenische Sozialdienst Gröbenzell einen Mittagstisch am Dienstag, Donnerstag und Freitag um 12.15 Uhr in geselliger Runde im Programm.

Mit Hilfe Kräfte einteilen

 

Stressfaktor Pflege – Angehörige sind besonders burnoutgefährdet 

Immer mehr Menschen in Deutschland leiden an stressbedingten Erkrankungen. Die bekannteste und drastischste Form ist das Burn-out. Jeder siebte Erwachsene hat in einer Studie der Techniker-Krankenkasse (TK) massiven Stress durch die Pflege eines Angehörigen als Ursache genannt. Entlastung verspricht der Einsatz von häuslichen Betreuungskräften, die von etlichen Firmen angeboten werden.

 

Mit zunehmendem Alter wird für viele Menschen die Betreuung eines Angehörigen, häufig der eigenen Eltern, unweigerlich zum bestimmenden Thema. Das belegt die TK-Stressstudie von 2016. Darin nannten 28 Prozent der Menschen mit 60 Jahren und älter die Pflege eines Angehörigen als häufigsten Stressfaktor. Das verwundert kaum. „Einen hilfsbedürftigen Menschen zu betreuen ist ein Fulltime-Job. Und der ist nicht nur körperlich, sondern auch seelisch extrem anstrengend“, sagt Stefan Bandurowski, Geschäftsführer bei Promedica Plus und selbst ausgebildeter Krankenpfleger.

Wenn Senioren Hilfe im Alltag benötigen, verändert sich auch das Leben der Angehörigen. Denn viele entscheiden sich dazu, die Betreuung zunächst selbst zu übernehmen – neben Beruf und eigener Familie. Kleinere Hilfestellungen, Besorgungen oder Botengänge lassen sich in den Alltag integrieren. Doch dabei bleibt es selten. Lässt die körperliche Leistungsfähigkeit der Senioren weiter nach oder treten Krankheiten wie Demenz auf, werden es immer mehr Aufgaben: Kochen, Essen, Waschen, Putzen. Das Stresslevel steigt und damit das Risiko, selbst an einem Burn-out zu erkranken. Doch viele Betroffene ignorieren die Warnsignale.

 

Das Pflichtgefühl überwiegt nicht selten die Vernunft, oft spielen Schuldgefühle eine Rolle. „Sich professionelle Unterstützung zu suchen, ist jedoch kein Zeichen von Schwäche, sondern von Verantwortungsbewusstsein“, sagt Bandurowski. Ein häusliches Betreuungsmodell kann Angehörige gezielt entlasten. Dafür vermittelt Promedica Plus geschulte Betreuungskräfte aus Osteuropa. Sie leben mit den Senioren unter einem Dach und unterstützen diese in allen Lebensbereichen: Haushalt, Körperpflege, Ernährung und Mobilität. So können Angehörige sich auf die schönen Momente mit dem pflegebedürftigen Familienmitglied konzentrieren. Das Unternehmen vermittelte bereits Betreuungskräfte in 22 000 Haushalte in Deutschland. In Fürstenfeldbruck und überregional ist das Unternehmen durch den Partner Oliver Schneider vertreten, der Senioren und Angehörige individuell berät und über die Möglichkeiten der häuslichen Rundum-Betreuung informiert.

 

Die Promedica24 Gruppe, zu der Promedica Plus zählt, ist europäischer und deutscher Marktführer im Bereich der häuslichen Betreuungsleistungen für Senioren. Hohe Qualitätsstandards sollen von der DEKRA sowie dem TÜV Rheinland zertifiziertes Recruiting der Betreuungs- und Pflegekräfte sichern.

Angebot für Freiwillige und Angehörige

 

Die Caritas veranstaltet Ausbildungsseminare und ermöglicht pflegenden Angehörigen Auszeiten

 

Wer gerne im Rahmen eines Helferkreises hilfsbedürftige oder an Demenz erkrankte Menschen im Alltag unterstützen möchte, findet in der Helferschulung der Fachstelle für pflegende Angehörige der Caritas Fürstenfeldbruck die ideale Vorbereitung. Der Kurs startet am Freitag, 13. April, im Caritas-Zentrum in der Hauptstraße 5 und umfasst 48 Seminareinheiten. Der Kurs vermittelt Wissen über Aspekte der sozialen Begleitung bei körperlichen und psychischen Alterserkrankungen, Grundlagen der Kommunikation, Umgang mit Menschen mit Demenz, Möglichkeiten der Beschäftigung, Umgang mit Notfall- und Belastungssituationen, rechtliche Grundlagen, Betreuungsrecht, Pflegeversicherung, sowie der Rolle im Ehrenamt und Unterstützung von pflegenden Angehörigen. Die Kursgebühr beträgt 140 Euro. Für Fragen zum Kurs stehen Mitarbeiter der Fachstelle zur Verfügung (Telefon 08141/320736 oder sozialdienst.ffb@caritasmuenchen.de)

 

Pflegenden Angehörigen bietet die Caritas eine kleine Auszeit, indem sie für an Demenz erkrankte Bürger einen Nachmittag gestaltet. Jeden Donnerstag von 14 bis 17 Uhr treffen sich sechs bis acht Gäste unter dem Motto „Spiel und Spaß am Donnerstag“ in einer kleinen familiären Gruppe und werden von geschulten Mitarbeitern voll betreut. Geboten werden eine Kaffeerunde, Gespräche über Themen aus der Erinnerung und Alltäglichem, gemeinsames Singen, Spielen und besonders Ballspiele. Derzeit sind noch wenige Plätze frei, bei Bedarf wird ein Fahrdienst angeboten. Weitere Informationen gibt es bei der Fachstelle für pflegende Angehörige unter 08141/320736 oder sozialdienst.ffb@caritasmuenchen.de