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Beim Erbfall tritt grundsätzlich die gesetzliche Erbfolge ein. Wer jedoch seinen Nachlass, das heißt sein Vermögen, anderen Personen zuwenden oder eine andere Verteilung vornehmen will, muss beizeiten durch eine „Verfügung von Todes wegen“, also durch ein Testament eine andere Erbfolge bestimmen. Ein Testament kann eigenhändig oder bei einem Notar errichtet werden. Beim eigenhändigen Testament, das durch eine eigenhändig geschriebene und unterschriebene Erklärung abgefasst wird, sind einige Formvorschriften zu beachten.

Handschriftlich
mit Ort und Datum

 

Beim eigenhändig verfassten Testament sind bestimmte formale Vorgaben  zu berücksichtigen

                    

K|S|H Rechtsanwaltspartnerschaft

RA Markus Streng | RA Lars Haidacher

Leonhardsplatz 4a, 2.OG

Fürstenfeldbruck

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Das eigenhändige Testament muss handschriftlich verfasst sein. Ein mit Computer oder Schreibmaschine geschriebenes Testament ist ungültig. Es tritt dann die gesetzliche Erbfolge ein, die der Erblasser gerade verhindern wollte. Ferner ist das Testament zweckmäßigerweise mit dem Ausstellungsort und dem Datum zu versehen. Selbstverständlich ist, dass das eigenhändige Testament vom Erblasser mit Vor- und Nachnamen unterschrieben sein muss.

Ein Testament wird durch eine neue letztwillige Verfügung unwirksam. Um Unklarheiten zu vermeiden, empfiehlt es sich jedoch, das alte Testament zu vernichten oder mit einem Vermerk über die Ungültigkeit zu versehen. Damit das eigenhändige Testament beim Erbfall auch aufgefunden und der letzte Wille des Erblassers befolgt wird, kann das Testament beim Amtsgericht (Nachlassgericht) in amtliche Verwahrung gegeben werden. Die amtliche Verwahrung wird seit dem 1. Januar 2012 im Zentralen Testamentsregister der Bundesnotarkammer erfasst.

 

Trotz einer von der gesetzlichen Erbfolge abweichenden testamentarischen Erbeinsetzung haben zum Beispiel Ehegatten und Kinder des Erblassers einen Pflichtteilsanspruch, der die Hälfte des gesetzlichen Erbteils beträgt. Die Pflichtteilsberechtigten werden jedoch nicht Erben, sondern haben nur einen schuldrechtlichen Anspruch gegen den Erben in Höhe des Pflichtteils.