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Die Welt von oben

 

Kamera-Drohnen knipsen Fotos aus vielen Metern Höhe

Mein Daheim

 

Mit dem passenden Mobiliar können Kinder unkomplizierter am häuslichen Alltag teilnehmen 

 

Toben, klettern, schmökern und die Welt zu Hause entdecken: Kinder nutzen intensiv und vielseitig das Mobiliar. Das Bett wird zum Trampolin umfunktioniert, aus Tischen und Stühlen entsteht eine Höhle, aus der Garderobe der Lieblingssitzplatz. Da müssen insbesondere Kindermöbel ganz besonderen Belastungen standhalten. Kein Wunder, dass Eltern beim Kauf von Kinder- und auch Jugendmöbeln auf Nummer sicher gehen wollen. Woran erkennt man, ob die Möbel den Ansprüchen an Qualität und gesundheitlicher Unbedenklichkeit standhalten? Als Orientierungshilfe hat die Deutsche Gütegemeinschaft Möbel (DGM) unter anderem auf folgende Punkte hingewiesen, worauf man beim Kauf achten sollte: So rät der Fachverband Eltern, großen Wert auf den Faktor Sicherheit zu legen – hierzu gehören gesundheitsverträgliche Materialien ebenso wie zum Beispiel der Abstand der Sprossen beim Babybett. Zum Begriff „Qualität“ zählen unter anderem aber auch die Variabilität eines Programmes, vielfältige Funktionen, Umbaumöglichkeiten der Möbel – sogenannte „mitwachsende Möbel“ – und natürlich ein ansprechendes Design. Die üblicherweise verwendeten Materialien bei Kinder- und Jugendmöbeln sind Massivholz (meist Buche, Erle, Birke, Kiefer oder Fichte) oder furnierte, folierte oder melaminharzbeschichtete Holzwerkstoffe. Furnierte und Massivholzmöbel werden in der Regel mit NC-Lacken oder PUR-Lacken behandelt. NC-Lacke haben bei normalem Gebrauch hohe Abriebfestigkeit. Wasser und andere Flüssigkeiten sollten aber trotzdem sofort entfernt werden, um Flecken oder Schäden an der Oberfläche zu vermeiden. PUR-Lacke sind sehr widerstandsfähig gegen Wasser und Laugen. Neben den oben genannten Lacksystemen werden auch UV-Lacke und Wasserlacke verwendet. Wenn furnierte oder Massivholzmöbel mit offenporigen Oberflächen mit Wachsen und Ölen behandelt sind, muss man damit rechnen, dass häufig benutzte Stellen (Griffe, Sitzflächen, Arbeitsflächen) im Lauf der Zeit verschmutzen oder abgegriffen werden. Grundsätzlich müssen alle verwendeten Materialien, Lacke, Wachse und Öle gesundheitlich unbedenklich sein.

Etwa zwei Drittel der Wohngebäude in Bayern sind älter als 30 Jahre. Viele sind bislang nicht umfassend modernisiert worden und offenbaren Schwachpunkte – insbesondere bei der energetischen Ausstattung. Gerade dann kann sich eine umfassende Modernisierung aber besonders lohnen, weil sie nicht nur den Wohnkomfort erhöht, sondern auch Energiekosten spart. Zudem unterstützt der Staat energetische Modernisierungen mit verbilligten Krediten und Zuschüssen. Die LBS Bayern gibt einen Überblick über einige typische Problemstellen in unterschiedlichen Hausgenerationen:

 

1970er-Jahre

In der Zeit des Baubooms der 1960er- und 1970er-Jahre wurde vor allem Beton als Baustoff immer bedeutender. Wohngebäude, die heute etwa 40 Jahre alt sind, wurden aber meist mit einem sehr geringen Wärmeschutz an Dach und Außenwänden errichtet. Auch ungedämmte Fensterrahmen aus Metall waren damals üblich und können zu Problemen mit Kondenswasser führen. Die Verglasung entspricht ebenfalls nicht dem heutigen Standard. Daneben sind Wärmebrücken zum Beispiel an Balkonen möglich. Auch die Heizanlage ist bei weitem nicht so effizient wie ein aktuelles Produkt.

 

1960er-Jahre

Typisch für Wohngebäude aus dieser Zeit sind eine unzureichende Dachdämmung und ein mangelhafter Wärmeschutz an den Außenwänden. Fenster und Außentüren verfügen in der Regel auch nicht über ausreichenden Schallschutz. Dieses Problem gilt auch oft für die Innenwände. Kessel und Brenner der Heizanlage sind ebenso veraltet wie Warmwasserbereiter. Die Sanitärinstallation bedarf der Prüfung und häufig auch einer Reparatur.

 

1950er-Jahre

Die unmittelbare Nachkriegszeit stand im Zeichen des schnellen Wiederaufbaus. Hierbei wurde jeder Baustoff eingesetzt, der gefunden wurde, zum Beispiel Ziegelsplitt, der mit einfachem Beton zu Ziegelsplittbeton für den Wandbau verwendet wurde. Schall- und Wärmeschutz spielten keine Rolle, ebenso wenig wie gute Kelleraußenwandabdichtungen oder komfortable Heizungs- oder Sanitärausstattungen. Häufig ist die Dachdeckung reparaturbedürftig. Holzteile können von Schädlingen befallen sein. Sowohl innen als auch außen zeigen sich Schwachstellen am Putz. Auch die Elektroinstallation ist veraltet. Leitungen, Schalter und Sicherungen sind austauschbedürftig. Abwasser-Grundleitungen können über die Jahre verstopft worden sein. Wer eine Modernisierung plant, sollte umfassende Arbeiten statt Einzelmaßnahmen planen, rät die LBS Bayern. Dies führt dazu, dass die unterschiedlichen Vorhaben aufeinander abgestimmt sind und ein möglichst guter energetischer Status erreicht wird. Für energetische Modernisierungen gibt es auch staatliche Förderprogramme, etwa von der bundeseigenen KfW oder der „BayernLabo“, der Förderbank des Freistaats.

Eine Frage des Alters 

 

Gebäude unterschiedlicher Baugenerationen weisen oft
charakteristische Defizite auf

Gehen die noch
oder müssen die weg?

 

So lässt sich erkunden, ob Fenster noch funktionstüchtig sind  

 

Wie gut oder schlecht sind meine Fenster? Irgendwann steht jeder Hausbesitzer vor der Frage. „ Das lässt sich ganz einfach klären: „Zwar ist ein energetisch veraltetes Fenster für den Laien oft nur schwer von einem neueren Exemplar zu unterscheiden. Das Alter gibt aber bereits erste Informationen dazu und ergänzend reicht bereits ein einfaches Feuerzeug für einen kurzen, hilfreichen Test der Häuseraugen“, so Ulrich Tschorn, Geschäftsführer des Verbandes Fenster + Fassade (VFF). Der Feuerzeugtest geht laut Tschorn so: „Halten Sie ein Feuerzeug vor die Scheibe und beobachten Sie die Reflexionen der Flamme im Fenster. Jede Oberfläche der im Fenster verbauten Scheibe zeigt eine Spiegelung der Flamme. Abweichende Einfärbungen der Spiegelung weisen auf beschichtetes Glas hin. Das sind dann Wärmeschutzscheiben, wie sie ab etwa 1990 zum Einsatz gekommen sind. Alle weiteren, wichtigen Einstufungen können der beigefügten Tabelle entnommen werden. Zusammenfassend ist festzustellen, dass alle Fenster ohne Wärmeschutzverglasungen veraltet sind und erhebliche Energieverluste und Behaglichkeitseinbußen nach sich ziehen.“ Neue Fenster können darüber hinaus noch viel mehr – Schallschutz, Einbruchhemmung und Bedienkomfort sind nur drei Aufgaben, die zeitgemäße Qualitätsfenster selbstverständlich erfüllen.  

Alte Fenster sind ganz einfach zu erkennen.

Foto: VFF

Foto: Fotolia

Gefahren und Schwachstellen beseitigt 

 

So kommt das Haus ohne Schäden durch die kalte Jahreszeit

Beim Auto ist es allen klar: Wenn der Winter kommt, wird der Wagen fit für die kalte Jahreszeit gemacht. Und das Haus? Auch das eigene Heim bedarf eines gründlichen Check-ups. Die Tage werden kürzer, die Nächte kälter, in den Höhenlagen des Erzgebirges fiel sogar schon der erste Schnee der Saison: Der Winter kommt mit großen Schritten näher. Nicht nur der Garten bedarf nun einer gründlichen Absicherung vor Eis und Schnee, auch am Haus hinterlässt der Winter seine Spuren. Schwäbisch Hall-Expertin Kathrin Milich hat eine Checkliste mit Maßnahmen zusammengestellt, die Hauseigentümern helfen, gut durch die kalte Jahreszeit zu kommen und bares Geld zu sparen.

  1. Verschobene oder gar defekte Dachziegel werden im Winter zur Gefahrenstelle. Dringt Wasser durch das Dach, droht Schimmel im Haus. Im Herbst sollte es von einem Dachdecker auf Mängel untersucht werden: Er hat nicht nur ein geschultes Auge, für Laien ist es außerdem zu gefährlich, auf das Dach zu steigen. Wichtig ist die genaue Dokumentation: „Eigentümer müssen die regelmäßige Kontrolle durch einen Experten nachweisen, sonst werden sie für Sturmschäden haftbar gemacht“, so Milich.
     
  2. Risse und Löcher in der Außenfassade müssen vor Einbruch des Winters sorgfältig verschlossen werden. Sonst kann Wasser in den Putz einziehen und diesen bei Frost aufsprengen.
     
  3. Verstopfte Dachrinnen und Fallrohre sollten vor dem Winter gründlich vom Herbstlaub befreit werden. Deckt die Reinigung Risse in den Dachrinnen auf, können diese ganz einfach mit Silikon abgedichtet werden. Durch Frost werden die Schäden sonst noch größer, schlimmstenfalls droht im Frühjahr die Erneuerung der kompletten Dachentwässerung.
     
  4. Auch Fenster und Türen müssen vor dem Winter überprüft werden. Schließen diese nicht mehr dicht ab, gelangt Kälte ins Haus und treibt die Heizkosten in die Höhe.
     
  5. Apropos Heizkosten: Wenn nicht schon längst während des Sommers geschehen, sollte spätestens jetzt die Heizungsanlage vom Fachmann gewartet werden. Das verlängert nicht nur die Lebensdauer der Anlage, sondern hilft auch bares Geld zu sparen.
     
  6. Die Gartenwasserleitung sollte während des Winters abgesperrt und entleert werden. Um die Rohre zusätzlich vor dem Einfrieren zu schützen hilft es, diese durch Isolierungen wie Schaumstoff zu sichern. Auch Wasserleitungen im Keller können frostgefährdet sein und müssen im Winter gut isoliert werden: Schäden durch geplatzte Rohre übernehmen Versicherungen in der Regel nicht.
     
  7. Im Garten sollte zunächst das Herbstlaub vom Rasen entfernt werden, da dieser sich sonst durch die Feuchtigkeit verfärbt und fault. Tipp: Das Laub nicht entsorgen, sondern auf Beeten und unter  Sträuchern und Stauden verteilen. Dort schützt es die Pflanzen vor Frostschäden. Nicht winterharte Topfpflanzen überstehen die kalte Jahreszeit an einem geschützten Ort am besten, beispielsweise im Keller oder in der Garage.
Durch kleine Schäden an der Fassade gelangt schnell Feuchtigkeit ins Innere des Hauses.
Foto: Bausparkasse Schwäbisch Hall/Scheyhing

Zeit für Sicherheit 

 

Am 28. Oktober ist „Tag des Einbruchschutzes“ – die Polizei und ihre Partner klären umfassend über Prävention auf

So hell und freundlich der Oktober bislang auch war – dunkel wird es, wie jedes Jahr, immer früher. Und weil Einbrecher die Dunkelheit als Arbeitszeit bevorzugen, informiert die Polizeiliche Kriminalprävention jetzt wieder zu effektiver Sicherungstechnik. Auch heuer findet pünktlich zur Umstellung auf die Winterzeit der „Tag des Einbruchschutzes“ statt, diesmal am am 28. Oktober. Der Termin ist bewusst gewählt: „Nutzen Sie die dadurch gewonnene zusätzliche Stunde, um sich über Einbruchschutz zu informieren und die Sicherheitsempfehlungen der Polizei in Ihrem Alltag umzusetzen“, so der Appell der Öffentlichkeitskampagne „K-Einbruch“ auf ihrer Homepage.

 

Auch zeitgemäßes Smart Home
sollte ausreichend   abgesichert sein

 

Rund um den Tag des Einbruchschutzes am 28. Oktober informieren die Polizei und ihre Partner daher bei vielen Veranstaltungen und Aktionen über effektive Sicherungsmaßnahmen. Neu aufgelegt und um das Thema Smart Home erweitert wurde die Broschüre „Sicher wohnen“, die kostenlos bei jeder Polizeidienststelle erhältlich ist. Zudem macht die Polizeiliche Kriminalprävention derzeit mit einem Kinospot auf das Thema aufmerksam.

„Weit über ein Drittel aller Einbrüche scheitern bereits an einer guten Sicherung der Häuser oder Wohnungen“, sagt Einbruchschutzexperte Harald Schmidt, Geschäftsführer der Polizeilichen Kriminalprävention. „Wir empfehlen daher eine mechanische Sicherung aller Fenster und Türen, damit ungebetene Gäste erst gar nicht hineinkommen.“ Die immer mehr eingesetzte Smart-Home-Technologie könne dabei allenfalls als Ergänzung zur mechanischen Sicherung dienen, denn Smart-Home-Lösungen allein stellen kein durchgängiges und damit zuverlässiges Einbruchmelde- beziehungsweise Gefahrenwarnsystem dar. „Aus polizeilicher Sicht ist diese Technik nur zur Anwesenheitssimulation zu empfehlen, das heißt, das System spielt einem äußeren Betrachter beispielsweise durch Rollladen- und Lichtsteuerung ein bewohntes Haus vor“, so der Experte.  Wer das System für mehr Komfort nutzen will, sollte sein Smart Home jedoch ausreichend absichern, um sich vor Sabotage und Angriffen von außen zu schützen. Denn ungeschützte Systeme, ob mit oder ohne Zugang zum Internet, bergen Risiken. Wer in seinem Smart Home neben Komfort- und Energiemanagement auch Einbruchschutz erreichen will, sollte sich vom Fachbetrieb eine geprüfte und zertifizierte Alarmanlage mit Smart-Home-Funktion einbauen lassen. Alle Empfehlungen und Tipps in Sachen Smart Home und Einbruchschutz gibt es in der neu aufgelegten Broschüre „Sicher wohnen“ (vormals „Ungebetene Gäste“), die kostenlos bei den Polizeidienststellen erhältlich ist oder im Internet unter
www.k-einbruch.de/medienangebot/detail/1-sicher-wohnen heruntergeladen werden kann.

Wie leicht sich Diebe Zutritt zu ungesicherten Wohnungen oder Häusern verschaffen können, zeigt die YouTube-Serie „Die Elster. Ein Profi-Einbrecher packt aus“. Die neueste Folge der preisgekrönten Reihe läuft noch bis Mitte November bundesweit im Werbeblock der Kinos. Damit macht die Polizeiliche Kriminalprävention rund um den Tag des Einbruchschutzes am auf ihre Kampagne „K-Einbruch“ aufmerksam, um die Menschen für effektive Sicherungsmaßnahmen zu Hause zu sensibilisieren.

Die Elster-Serie und der neue Kinospot sind auf Youtube zu sehen unter http://bit.ly/2bYedNp.