ANZEIGENSONDERVERÖFFENTLICHUNG

Die Welt von oben

 

Kamera-Drohnen knipsen Fotos aus vielen Metern Höhe

Die Internationalen Naturfototage feiern ihr 20-jähriges Jubiläum. Die ersten vier Jahre trafen sich die Fotobegeisterten in Rosenheim, seitdem findet das Event im Veranstaltungsforum Fürstenfeld statt. In diesem Jahr steht das „Projekt Tier“ im Mittelpunkt. Viele Schauen, Vorträge und Seminare widmen sich einer Tierart und ihrer Bedrohung durch uns Menschen.

Insgesamt sind über 300 Bilder in 21 verschiedenen Ausstellungen zu sehen. Es gibt Führungen, die jeweils um 15.10 Uhr in der Ausstellung „Polarbären“ im Neuen Foyer beginnen, durch das Alte Foyer und über den Glanzlichter-Boulevard führen und in der Kulturwerkstatt enden. Erstmalig werden die Fotos aus dem Wettbewerb „Glanzlichter 2018“ präsentiert, wenn am Freitagabend die Ausstellung mit den Siegerbildern in der Kulturwerkstatt eröffnet wird. Dort sind auch die Gewinner des regionalen Foto-Wettbewerbes „Brucker Buidl 2018“ ausgestellt. Zum 20. Jubiläum wird ein großer Glanzlichter-Boulevard entlang der Waaghäuslwiese aufgebaut, auf dem 52 Siegerbilder aus 20 Jahren Glanzlichter gezeigt werden. Im Neuen Foyer zeigen alle Referenten eine eigene Fotoausstellung. Herausragend ist die Ausstellung „Polarbären“ des Italieners Marco Urso, der dafür wirbt, den Lebensraum dieser Tiere zu erhalten. Im Alten Foyer wird erstmals eine große Fläche mit drei Ausstellungen eingerichtet. Auf großformatigen Glasbildern präsentiert der Fotograf Lorenz Andreas Fischer seine „Alpen im Licht“.

Spannende Einblicke in die Welt der Tiere

 

Die Naturfototage sind dieses Jahr unter anderem bedrohten Arten gewidmet – zum Beispiel dem Eisbär

Besucher testen Teleobjektive.
Foto: VFF
Durch eine Glaspräsentation inszeniert der Schweizer Stimmungen im Gebirge. Neben diesem kostenfreien Programm werden Multivisions-Vorträge im Stadtsaal geboten.

Auf der 2500 Quadratmeter großen Naturfoto-Messe stellen Aussteller an 115 Ständen ihre Produkte, Dienstleistungen und Aktivitäten vor. Auf der Aktionsfläche im Fotomarkt werden Kurz-Seminare angeboten, erstmals gibt es auch Fotowalks um das Klostergelände. Auf dem Reisemarkt bieten zwölf Anbieter Urlaubsziele in aller Welt an. Auch der Servicemarkt hat sich vergrößert. Wichtige Hersteller wie Canon, Nikon, Olympus und Sony bieten eine kostenlose Überprüfung und Reinigung von System-Kameras an.

Im Säulensaal zeigen acht Naturschutzorganisationen ihre Arbeit, darunter der Bund Naturschutz, der Landesbund für Vogelschutz und Greenpeace. Die Aktionsgemeinschaft Artenschutz zeigt eine große Meeresschildkröten-Ausstellung. Im Außenbereich stellen bekannte Fernglas-, Spektiv- und Teleobjektiv-Anbieter ihre Produkte für einen Praxistest zur Verfügung.

Multicopter mit einer Kamera präsentieren die Naturfototage von oben. Ein solcher Kameraträger kann dank GPS an einem Ort stehen bleiben und ist ideal für die Luftbildfotografie. Auf der Waaghäuslwiese sind wieder die Falkner anzutreffen, die ihr Greifvögel hoch über dem Kloster Fürstenfeld frei kreisen lassen. Auch die Rettungshundestaffel Fürstenfeldbruck ist zu Gast.