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Die Welt von oben

 

Kamera-Drohnen knipsen Fotos aus vielen Metern Höhe

Zünftig, fetzig, griabig 

 

Die schönste Zeit des Jahres – auf das Programm der Maisacher Festwochen
ist wieder viel Hingabe verwandt worden

Die 44. Maisacher Festwoche beginnt am Freitag, 24. August, mit einem Platzkonzert der Luitpoldmusikanten aus Germerswang vor dem Rathaus um 18 Uhr. Anschließend marschieren die Vereine des Ortes, die Musikgruppen, der Festwirt Jochen Mörz, Vertreter der Brauerei Maisach, Bürgermeister, Gemeinderat und Ehrengäste sowie die Blaskapelle Maisach, die Jugendblaskapelle Maisach, die Luitpoldmusikanten und der Fanfarenzug Gernlinden durch das Dorf zum Festzelt. Dort wird Bürgermeister Hans Seidl um 19 Uhr das erste Fass des Bieres anzapfen und damit offiziell die Festwoche eröffnen. Dazu spielt die Blaskapelle Maisach. Ausgeschenkt werden die Bierspezialitäten der Brauerei Maisach, die Maisacher Perle, Räuber Kneißl Dunkel und Sedlmayr Weizen. Bei der Auswahl der Musik wurde darauf geachtet, dass für jeden Geschmack etwas dabei ist.

Sport und Kleintierschau

 

Traditionell gibt es während der Festwoche in Maisach
allerlei ausgefallene Veranstaltungen

Bei der Festwoche ist nicht nur Feiern und Anstoßen angesagt – zum Auftakt gibt es ein Stockschützenturnier am Samstag, 25. August, auf den Stockbahnen des SC Maisach mit Teams aus dem Gemeinderat, von Blaskapelle, Feuerwehr und Gesangverein, den Bavaria Schützen, dem Festwirt Mörz, vom Bräustüberl und der Brauerei (11 Uhr). Um 13.30 Uhr beginnt ein großes Schafkopfturnier im Festzelt.

Schafe und Ziegen zum Bestaunen.
Foto: Johannes Simon
Fingerhakeln – eine Mordsgaudi für Gewinner und Zuschauer.
Foto: Carmen Voxbrunner
Keine Festwoche ohne Blasmusik!
Foto: Günther Reger

Am Samstag, 25. August, sorgen „Die Stieflziacha“ für bayerische Bierzeltgaudi. Neu im Programm ist ein Kirchenkonzert in St. Vitus mit den Chören Männergesangverein MGV 1912 Neuenkirchen e.V., dem Bergchor Coro Peralba aus den Dolomiten sowie dem gemischten Chor des Gesangvereins Maisach um 18 Uhr.

 

Um 10 Uhr ist bayerischer Frühschoppen angesagt mit Weißwurst-Wahnsinn am Sonntag, 26. August, es spielt die Blaskapelle Maisach. Am späten Nachmittag steht die Formation „Hopfenmusi“ auf der Bühne und spielt bayerischen Rock.

 

Zum Seniorennachmittag lädt die Gemeinde am Montag, 27. August, ein. Das Festzelt ist ab 11 Uhr geöffnet, es spielen die Blaskapelle Maisach (13 Uhr) und die „Maisachtaler“ (14.30 Uhr) sowie die Kinder-Hiphop-Gruppe der Tanzfabrik Überacker. Am frühen Abend treten die „Lechfeld Buam“ auf (18 Uhr).

 

Das zweite Maisacher Bierturnier mit den Disziplinen Fingerhakeln, Hirschgeweihhutzielwurf, Maßkrugstemmen und Baumstammsägen findet am Tag der Vereine am Dienstag, 28. August, um 19 Uhr statt. Dazu spielen die Luitpoldmusikanten Germerswang.

Der Kindernachmittag findet am Mittwoch, 29. August, statt. Es gibt verbilligte Preise, um 15 Uhr schaut der Kasperl im Festzelt vorbei.

 

Ein Höhepunkt der Festwoche ist der Auftritt des bayerischen Musikkabaretts mit Roland Hefter und seinen „Isarridern“ am Mittwoch, 29. August. Die „Ziacheiner“ treten am Donnerstag, 30. August auf (19 Uhr). Die Partyband „Nachtstark“ dürfte dem einen oder anderen vom Münchner Oktoberfest bekannt sein. Auch sie kann man in Maisach erleben, und zwar am Freitag, 31. August. Fetzig werden soll es auch beim Gastspiel der „Rottaler“ am Samstag, 1. September. Zum Ausklang am Sonntag, 2. September, gibt es noch einmal einen Frühschoppen, bei dem die Holledauer Musikanten auftreten. Am frühen Abend spielt die Blaskapelle Maisach, und um 22.15 Uhr gibt es ein großes Brillant-Feuerwerk.

Rückblick von der
Nachkriegs- bis in die Steinzeit

 

Der Arbeitskreis Geschichte hält die Erinnerung lebendig und bringt sogar eine eigenes Heft heraus

Bei jedem Bauvorhaben stoßen die Arbeiter auf Relikte aus grauer Vorzeit. Kelten, Römer und Bajuwaren haben ihre Spuren hinterlassen. Mit der Vergangenheit Maisachs beschäftigt sich der Arbeitskreis Geschichte. Die Ergebnisse von Grabungen und Recherchen werden in Zusammenarbeit mit dem Kulturreferat der Gemeinde in den „Meisaha“-Heften veröffentlicht, die jährlich erscheinen. Das aktuelle Heft enthält einen Beitrag über Gisela Amode, die den Faschismus als Jüdin überlebte. Sie betrieb zur Tarnung ein Café, das ein beliebter Treffpunkt der Nazis war, und trat der NS-Frauenschaft bei. Abgedruckt ist das Kriegstagebuch des Pfarrers Schmidhammer, der zwischen Entsetzen ob des millionenfachen Sterbens, christlich-konservativem Kulturpessimismus und deutschnationalem Chauvinismus schwankte. Ein weiterer Beitrag beschäftigt sich mit Maisach als Stützpunkt der bayerischen Luftwaffe, die dort einige Monate lang eine Wetterwarte für Windmessungen mit Drachen und Ballonen betrieb. Dazu hat Anna Bergheim, die Vorsitzende des Historischen Vereins, die Anfänge des Geomagnetischen Observatoriums aufgeschrieben, die von 1927 bis 1939 am Ort residierte. Weitere Beiträge behandeln den Fund eines Brunnenkastens aus dem frühen 19. Jahrhundert auf einem Hof in Unterlappach, das Osterbrauchtum in Maisach sowie die Geschichte des Kindergartens in Gernlinden. Alle Hefte bis 2009 sind im Rathaus erhältlich, Informationen über den Arbeitskreis finden sich im Internet unter www.geschichte-maisach.de/.

 Am Samstag, 1. September, spielen Stockschützen-Mannschaften aus den Ortsteilen Germerswang, Überacker, Gernlinden und Maisach ab 9 Uhr um den von Festwirt Jochen Mörz gestifteten Wanderpokal. Die 36. Maisacher Schaf- und Ziegenprämierung findet am Sonntag, 26. August, auf dem Gelände des Bauhofs der Gemeinde ab 9 Uhr statt. Auf dieser Kleintierschau wird alles vorgestellt, was zur Haltung von Schafen und Ziegen notwendig ist.