ANZEIGENSONDERVERÖFFENTLICHUNG

Die Welt von oben

 

Kamera-Drohnen knipsen Fotos aus vielen Metern Höhe

Handwerk trifft Architektur

 

Im Wettbewerb Geplant + Ausgeführt glänzen Planer und
Ausführende gemeinsam

Planung ist wichtig. Doch die besten und durchdachtesten Entwürfe führen zu keinem bemerkenswerten Ergebnis, wenn die Ausführung nicht adäquat ist. Architekten, Innenarchitekten und Bauherren brauchen, um ihre Ideen zu realisieren, immer Partner aus dem Handwerk – das ist klar. Dass eine außerordentliche, besondere und anspruchsvolle Gestaltung gelingen kann, wenn Meister ihres Fachs auf Augenhöhe zusammenarbeiten, zeigen die faszinierenden Ergebnisse des Wettbewerbs Geplant + Ausgeführt.

 

In Halle B2 werden auf der Fläche „Fokus Gesund Bauen & Leben“ 30 kommunale, private oder gewerbliche Bauprojekte aus Deutschland, Italien, Österreich und der Schweiz präsentiert, die für perfekte Zusammenarbeit stehen. Es sind einige ganz außergewöhnliche Projekte dabei, in jedem Fall aber sind es außergewöhnlich gut gemachte Projekte: der Umbau eines Milchviehbetriebs in ein Wohngebäude, die Einrichtung eines Steakhauses in einem denkmalgeschützten Gebäude oder ganz neue, möblierte Studentenapartments in Berlin.

Eine hochkarätig besetzte Fachjury zeichnet am 8. März die Wettbewerbsgewinner aus. Darüber hinaus verleiht die Deutsche Handwerks Zeitung einen Publikumspreis. Für Besucher der IHM ist es jedoch so oder so ein Gewinn anzuschauen, wie die aus 134 Einreichungen ausgesuchten 30 Wettbewerbsfinalisten ihre Ideen und Aufgaben umgesetzt haben. Die Ausstellung besteht aus sensationellen, beeindruckenden Bildern, die die Brillanz und das Können der Planer und Ausführenden zeigen. Skizzen und Beschreibungen geben einen weiteren Eindruck von den Objekten und informieren, welche Unternehmen für Planung und Umsetzung verantwortlich waren. Das ist der Mehrwert für den interessierten Besucher: Womöglich findet er hier genau den Meisterbetrieb oder den Spezialisten, der seine anspruchsvolle Pläne umsetzen kann. Der kleine, aber feine Wettbewerb der IHM zeigt nicht nur, was alles möglich wird, sondern hilft Planern und Bauherren dabei, die besten Partner im Handwerk zu finden.

  Florian Tempel

Kalte und warme Wintergärten –
und warum man in beiden nicht friert

 

Baurechtliche Unterschiede und ihre Auswirkungen auf Dämmung, Sicherheit und Nutzung

Wintergarten“: ein magisches Wort, ein Begriff, der wie ein Versprechen klingt. Das Versprechen eines Gartenerlebnisses in unwirtlicher Zeit zum Beispiel, weil man aus ihm in den eigenen Garten blicken kann. Und/oder, weil er mit einer Pflanzenwelt ausgestattet ist, die ein Erlebnis im Grünen vermittelt.

 

Tatsächlich gibt es zwei sehr unterschiedliche Arten von Wintergarten: den sogenannten kalten Wintergarten und den warmen Wintergarten (oder auch „Wohnwintergarten“). Der Letztere ist beheizt, der Erstere nicht.

 

„Ein warmer Wintergarten ist im Prinzip ein zusätzliches Zimmer“, erklärt der Terrassendach-Fachmann Felix Beil, „einen Außenraum, der kälteisoliert und mit einer Heizung ausgestattet ist.“ Nur dass die Wände und meistens auch das Dach aus Glas sind. Beil ist der Geschäftsführer der Beil & Niedersteiner GmbH, ein Handwerksunternehmen, das sich auf Terrassenüberdachungen spezialisiert hat.

Beil hat recht: Ein derartiger Wintergarten ist wie ein zusätzliches Zimmer. „Deswegen gilt ein warmer Wintergarten als Hausanbau und muss als solcher geprüft werden“, erläutert Marianne Kottermair, die Bauamtsleiterin der Gemeinde Egenhofen (Landkreis Fürstenfeldbruck). Mit anderen Worten: Der Hausbesitzer muss einen Bauantrag stellen, der vom zuständigen kommunalen Bauamt begutachtet wird und im Gemeinde- oder Stadtrat diskutiert wird. Je nach Sachlage (werden die Abstände eingehalten, wird die genehmigte Grundfläche überschritten etc.) stimmt das Kommunalparlament zu oder nicht, oder formuliert Auflagen. „Am besten ist es, schon in der Planungsphase eine unverbindliche Bauanfrage beim zuständigen Bauaufsichtsamt einzureichen“, rät die Bauexpertin. Sie hat noch einen zweiten Tipp: „Wer einen Wohnwintergarten baut, sollte sich auch mit seiner Versicherung in Verbindung setzen.“ Die Einrichtung gelte als Teil des Hausrats. Daher sei Einbruchschutz ein weiteres wichtiges Thema, so die Bauexpertin. „Und Isolierung, Heizung und Belüftung ein anderes“, ergänzt Beil.

„Bei kalten Wintergärten ist die Sache wesentlich einfacher“, tröstet Stephan Absenger, der Geschäftsführer der Dachauer Fachbetrieb Rudi Richter GmbH, diejenigen, die ihre Wintergartenträume schon dahinschwinden sehen. Ein Dach auf eine vorhandene Terrasse zu setzen, sei ohne bürokratischen Aufwand möglich, weiß Absenger. Glasfenster und -türen anzubringen ebenso. Absenger hat festgestellt: „Wer in einem Haus wohnt, benötigt eigentlich keinen zusätzlichen Wohnraum, sondern eine Freizeitfläche, die man unabhängig vom Wetter nutzen kann.“ Zum Beispiel eine „Glasoase“, wie sie der Hersteller Weinor anbietet und die man in den Ausstellungsräumen der Rudi Richter GmbH besichtigen kann. Die Schiebetüren der Glasoase und ähnlicher Produkte sind variabel schließbar, Beschattungssysteme schützen vor zu großer Hitze. Und auch im Winter muss man dort nicht frieren, zumindest nicht tagsüber. „Selbst bei einer Außentemperatur von zehn Grad kann die Temperatur in einem geschlossenen Kaltwintergarten auf zwanzig Grad ansteigen“, weiß Absenger aus eigener Erfahrung.

 

Wichtig sei indes die Belüftung. „Bei Sonneneinstrahlung steigt die warme Luft nach oben und sammelt sich unter dem Glasdach.“ Er empfiehlt daher Dachklappen. „Mindestens zehn Prozent der verglasten Fläche sollten zu öffnen sein, das Doppelte ist besser.“ Die Klappen könnten manuell zu öffnen sein, elektrische Sensor- und App-gesteuerte Systeme seien freilich bequemer.

 

Kaltwintergärten hätten einen weiteren Vorteil: „Man spart Heizkosten“, sagt Absenger. „Der Glasraum wirkt wie eine zusätzliche Dämmung.“ Mit anderen Worten: Wer in der kalten Jahreszeit von seinem Wohnzimmer in seinen Wintergarten blickt, hat es in der Regel kuschelig warm. „Und im Sommer macht man die Glastüren einfach weit auf“, ergänzt der Dachauer Wintergarten-Fachmann.          

Horst Kramer

Die Zukunft plan en
und loslassen

 

Betriebe sollten die Unternehmensnachfolge am
be sten zehn Jahre vor Austritt des Seniorchefs klären

75.000 Farben
und noch viel mehr

 

Autos werden immer bunter – ein Streifzug durch
die Geschichte der Autolacke