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Die Welt von oben

 

Kamera-Drohnen knipsen Fotos aus vielen Metern Höhe

Auf Schritt und Tritt erhaben

 

Flachwangen und Bolzen, brüstungshoch und aufgesattelt – Treppendefinitionen gibt es viele. Doch was bedeuten sie?

Hoch hinauf, sicher nach unten – das wollten wir Menschen schon immer. Kein Wunder, dass die ersten Treppen bereits in unserer Urgeschichte zu finden sind. Aus der Mode gekommen ist diese elegante Art der Raumverbindung und -überwindung nie, Rollentreppen hin, Aufzüge her. Ganz im Gegenteil: Die Auswahl an Stufentragsystemen ist größer denn je, genau wie die Anforderungen an sie: Unter anderem müssen sie sicher begehbar und schwingungsarm sein, auch Brand- und Schallschutz müssen eingehalten werden – eine planerische und rechnerische Großaufgabe, die in die Hände von Profis gehört. Denn sie wissen nicht nur, was getan werden muss, sondern auch, was alles möglich ist.

Treppenform und -konstruktion sind als Oberkategorien eine Möglichkeit, sich einen ersten Überblick zu verschaffen – vor allem über Geschosstreppen für den Innenraum.

Festgelegt wird die Treppenform unter anderem durch die Richtung und Art des Treppenlaufs, also dem Teil der Treppe, der aus den Stufen besteht.
Gerade oder geradläufige Treppen heißen so, weil sämtliche Trittstufen von oben bis unten gleich sind. Muss eine solche Treppe zwecks Stockwerksverbindung ihre Richtung ändern, wird ihr Lauf durch eine Plattform, das sogenannte Podest, unterbrochen. Bei dieser sogenannten Podesttreppe muss man eine Viertel- (90 Grad) oder Halbdrehung von 180 Grad machen, je nachdem, wie es (nach oben) weitergeht.

Eine weitere Form ist, unter anderem, die Wendeltreppe, die sich als Ellipse oder Kreis wie eine Schraube um 360 Grad windet. So entsteht ein durchgehender Raum im Zentrum, den man als Treppenauge kennt. Wendeltreppen haben entweder eine oder zwei „Wangen“, jene gebogenen oder runden Bauteile, die die Stufen und das Geländer seitlich halten und eine wichtige statische Funktion haben. Durch ihren Lauf spart die Wendeltreppe im Gegensatz zur geraden Treppe viel Platz. Außerdem ist sie weniger positionsgebunden und kann als Hingucker auch in die Mitte eines Raums gebaut werden. Sie ist oft die richtige Wahl, wenn zum Beispiel der Wohnraum mit dem Dachboden verbunden werden soll. Es gibt sie in diversen Ausführungen, je nachdem, in welchem Bereich sich die Treppe windet: So ist bei viertelgewendelten Treppen entweder der untere oder der obere Teil der Treppe gewendelt, halbgewendelt dreht sich die Treppe spiralförmig in der Mitte.

Gute Ausleuchtung

 

Wendeltreppen haben keine Mittelsäule – anders als die mit ihr verwandten Spindeltreppen, bei denen sich die Stufen spiralförmig um eine Spindel in der Mitte des Treppenkonstrukts wickeln. Diese Treppenform, die individuell und flexibel eingesetzt werden kann, eignet sich unter anderem für Galerieaufgänge oder Maisonettwohnungen.

Treppen lassen sich aber auch nach ihrer Konstruktion, also ihrer Bauweise, unterscheiden: Flachwangentreppen zum Beispiel haben ihren Namen wegen ihrer seitlichen Bauteile, die wesentlich flacher als herkömmliche Wangen sind. Sie bestehen oft aus modernen Verbundstoffen oder Metallen, die mit den edlen Hölzern der Stufen eine warme und gleichzeitig abwechslungsreiche Optik erzeugen.

Wangen, Trittstufen und die hochkant angebrachten Setzstufen gehören zu den Bauteilen einer ganzgestemmten Treppe, durch die man nach ihrer Fertigstellung nicht durchsehen kann. Einen optisch leichteren Effekt erzielen aufgesattelte Treppen: Hier werden die Stufen auf die Wangen gelegt, die eine abgesteppte Form haben und nicht außen liegen.

Besonders edel wirken Treppenkonstruktionen mit brüstungshohen Wangen, die gleichzeitig als Absturzsicherung fungieren: Gebogen und aus Flachstahl können sie einen interessanten Kontrast zum Stufenbelag bilden. Bolzentreppen sind sogenannte freitragende Treppen und weit verbreitet.
Ihre Trittstufen werden an der Wandseite – meist ohne Wange dazwischen – mit Hilfe von Metallbolzen fest in der Wand verankert. Auf der Lichtseite gegenüber der Wand sind die Stufen jeweils durch Geländerstäbe mit dem Handlauf verbunden. Sie gelten als pflegeleicht und haben einen guten Trittschallschutz.

Es gibt noch weitere Anlagen ohne tragende Wangen – Faltwerktreppen werden für einen puristischen Wohnstil bevorzugt, da Tritt- und Setzstufen gleich stark sind und direkt miteinander verbunden werden. Spektakulär-reduziert wirkt die Kragarmtreppe: Ihre Konstruktion verfügt über Trittstufen, die durch ihre Anbringung den Eindruck erwecken, als würden sie aus der Wand „herauswachsen“.

Bei aller Schönheit: Gegenüber der Formvollendung darf die Funktionalität einer Treppe nie das Nachsehen haben.

 

Wer sie vom Fachmann bauen lässt, sollte sich ausführlich über Sicherheitsaspekte und Schallschutz beraten lassen.
Experten der Bausparkasse BHW etwa raten dringend zur guten Ausleuchtung offener Treppen sowie zu ihrer Ausstattung mit griffsicheren Handläufen.
            Natascha Gerold

Starke Stufen in edlem Ambiente.
Foto: Pixabay

Vielfalt und smarte Technologien

 

Die digitale Lifestyle-Küche eröffnet erstaunliche Möglichkeiten im modernen Zuhause

Längst haben offene Küchen die Häuser und Wohnungen erobert, und sie liegen auch weiter im Trend, denn hier verschmelzen raumübergreifend die Küchen-, Ess- und Wohnzone – so dass eine großzügige Wohnatmosphäre entsteht.

Heuer sind im aktuellen Angebot puristisch anmutende Küchen genauso zu finden wie solche im traditionellen Landhausstil. Ein neuer Trend ist dabei die Kombination von Küchen- mit Wohnmöbeln. Denn Bänke, Regale oder Sideboards passen überall hin, sie sind nicht für bestimmte Räume gedacht. „Küchen werden dadurch noch einmal wohnlicher, was auch schön zu ihrem Anspruch passt, die Seele der Wohnung zu sein“, erläutert Kirk Mangels, Geschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft Die Moderne Küche e.V. (AMK) den Trend.

Die moderne Küche muss praktisch und funktional sein, aber natürlich auch schön. Fronten und Arbeitsplatten müssen leicht zu reinigen sein, es muss viel Stauraum geben, zudem ist gutes Licht für die Arbeitsflächen sowie für die Gesamtatmosphäre wichtig. Das alles in ergonomisch richtigen Höhen, mit kurzen Arbeitswegen, guter Belüftung, mit niedrigem Energieverbrauch.

Topmoderne, funktionale Küchen mit offener Wohnatmosphäre liegen im Trend.
Foto: AMK
Smartphone, Smartwatch, Smart-TV 

 

Clevere Lösungen gibt es für alle Bereiche, vor allem aber für die moderne Küche, denn technische Geräte werden immer bedienungsfreundlicher. Arbeits- und atmosphärisches Licht, Kühlschrank, Backofen, Herd, Dampfgarer, Mikrowelle, Spülmaschine, Toaster, Mixer und vieles andere mehr gehören heute zur Ausstattung der modernen Küche. Die neueste Generation dieser Elektrogeräte toppt ihre Grundeigenschaften mit einer Steuerung über smarte Endgeräte. So sind Apps für Tablets und Smartphones auf dem Markt, mit denen man Backofen und Co. ansteuern und kontrollieren kann. Praktisch ist die „Backofen-App“ auch deshalb, weil sie Tipps und Ideen für Rezepte liefert, den Garvorgang kontrolliert und sogar mitteilt, wann Braten, Kuchen oder Grillhähnchen fertig sind.

Die noch am Anfang stehende Technologie lässt futuristische Visionen und Phantasien zu, die ungeahnte Möglichkeiten erlauben. Wenn der Kühlschrank selbst weiß, welche Zutaten für einen Eintopf fehlen und den Einkaufszettel selbstständig an den Online-Shop schickt, dann ist das schon fast „Smart Home“-Realität.

 

Smarte Technik gibt es auch in der Küche.
Foto: AMK

Gepflegtes Parkett

 

Echtholzboden sollten gut behandelt und regelmäßig einer Schönheitskur unterzogen werden

Der Sommer steht vor der Tür und es ist Zeit, seinen über die kalten Wintermonate vielgenutzten Parkettboden näher unter die Lupe zu nehmen. Denn wenn dem wertvollen Bodenbelag aus Echtholz über mehrere Monate viel abverlangt wird, sollte man dessen natürliche Parketthaut regelmäßig mit einer  Schönheitskur wiederbeleben.

Obwohl gerade feine Kratzer und kleine Dellen die Patina eines Holzfußbodens eigentlich ja ausmachen, kann Parkett mit der richtigen Schönheitspflege wieder nahezu in seinen Ursprungszustand zurückversetzt werden. „Je nach ursprünglicher Beschaffenheit der Parkettoberfläche kann jeder noch so alte Parkettboden mit einer neuen Lack- oder Ölschicht in einen nahezu neuwertigen Zustand versetzt werden“, erklärt der Vorsitzende des Verbandes der deutschen Parkettindustrie, Michael Schmid.

 

Um die Oberfläche möglichst gut vor Beschädigungen zu schützen, sollten das Saugen mit entsprechendem Aufsatz und das vorsichtige Wischen mit einem nebelfeuchten Wischmop zum regelmäßigen Reinigungsalltag zählen. Denn jedes noch so kleine Steinchen kann wie Schmirgelpapier auf die Fußbodenoberfläche einwirken. Grober Schmutz wird am besten durch vorsichtiges Fegen mit einem weichen Besen entfernt.
Jetzt kommt es darauf an, ob der Parkettboden mit einer Lack- oder Ölschicht versehen ist.

In ersterem Fall wird die abgenutzte Lackschicht angeschliffen und mit neuem Lack versiegelt. Hierbei gehen nur ein paar Zehntelmillimeter der Holzschicht verloren. Der Vorteil: Ein mit Lack versiegelter Parkettboden ist dauerhaft vor eindringender Feuchtigkeit und Abrieb geschützt. „Das ist vor allem in Bereichen mit Spritzwasser wie im Badezimmer oder in der Küche von Vorteil“, erklärt Schmid. Der Lack bildet eine geschlossene und widerstandsfähige Schicht, jedoch kann das Holz auch durch die Lackschicht noch „atmen“.

 

Das „Versiegeln“ der Parkettoberfläche mit einem hierfür geeigneten Parkettlack sollte möglichst von einem Fachmann ausgeführt werden. „Für die Versiegelung ist der bei Parkett beliebte Wasserlack empfehlenswert. Er enthält wenig oder keine Lösemittel und ist leicht zu verarbeiten“, so der Parkettexperte.

Wer einen geölten Parkettboden besitzt, kann einzelne Stellen selbst nachölen. So können stark benutzte Abschnitte, wie etwa Durchgangsbereiche oder Flur separat erneuert werden, ohne die gesamte Bodenfläche behandeln zu müssen. „Das Ölen verhindert, dass andere Flüssigkeiten in die Holz-oberfläche einsickern können, bildet darauf aber keinen Film wie das Versiegeln“, erklärt Schmid. Die offenen Poren des Holzes können Luftfeuchtigkeit ungehindert aufnehmen und abgeben. Das wirkt sich positiv auf das Raumklima aus. Geöltes Parkett sollte zwei bis drei Mal im Jahr mit einem speziellen Pflegeöl nachbehandelt werden.
Welches Öl sich für einen bestimmten Boden eignet, wissen die Mitarbeiter im Fachhandel.

Eine Schönheitskur mit Lack oder Öl lässt jeden Parkettboden wieder wie neu erscheinen.
Foto: vdp/Meisterwerke
Im aktuellen Küchenmöbelangebot sind Mattlack als auch Lacklaminat angesagt, Hochglanzlack ist auf dem Rückzug, während Holz und Holzoptik ihre Stellung behaupten können. Auch Kombinationen aus mattem Unilack und einem Echtholzfurnier oder aus Lacklaminat und einer Holznachbildung liegen im Trend.

Bei den Farben der Lacke bleiben die Klassiker Weiß und Grau.

Zudem gibt es ein zunehmendes Angebot an Schwarz. Schwarz kommt sowohl bei Elektrogeräten, wie Backofen und Herd, bei Beschlägen im Schrank, bei Keramikspülen, wie auch als ganze Front für Schränke und Kühlschränke.
Als Material dient hier sowohl bedrucktes Glas, Lack und Laminat – aber auch echter Schiefer. Weiterhin zählen auch Arbeitsplatten aus Keramik zum Trend 2017.

Und nach wie vor beliebt sind Spülen aus Keramik, die mit Robustheit und Langlebigkeit punkten.