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Die Welt von oben

 

Kamera-Drohnen knipsen Fotos aus vielen Metern Höhe

Ganz auf Sparen eingestellt

 

Mit diesen Sanierungsmaßnahmen vom Keller bis zum Dach werden wichtige Energielücken geschlossen

 

Effizientes Energiesparen ist keine Einbahnstraße – natürlich braucht es zum einen eine moderne, richtig eingestellte Heizung. Zum anderen sollte die erzeugte Wärme aber auch keine Gelegenheit finden, ungenutzt zu entschwinden. Und da gibt es noch viel Nachholbedarf, gerade bei zahlreichen älteren Wohngebäuden. Vor allem vier typische Schwachstellen gibt es, bei denen sich eine Verbesserung des Wärmeschutzes auszahlt: ungedämmte Kellerdecken, schlecht isolierende Fenster, unzureichend gedämmte Fassaden und Dächer ohne ausreichenden Wärmeschutz. Was man gegen diese Schwachstellen tun kann, ist im Folgenden kurz zusammengestellt. Die gute Nachricht: An manchen Stellen lassen sich mit einfachen Mitteln Verbesserungen erzielen und einige davon sozusagen in einem Zug. In jedem Fall lohnt es sich aber, vor dem Beginn von energetischen Sanierungsmaßnahmen einen zertifizierten Energieberater für eine Hausbegehung vom Keller bis zum Dachboden hinzuzuziehen. Er kann die Schwachstellen im Haus feststellen und einen Sanierungsfahrplan aufstellen. Ein kalter, unbeheizter Keller kann für einen unangenehm kalten Boden im Erdgeschoss verantwortlich sein. Deutliche Verbesserungen bringt eine Dämmung der Kellerdecke von unten, die sich zum Beispiel mit Polyurethan-Dämmelementen bewerkstelligen lässt. Wegen seiner guten Leistungsfähigkeit genüge Fachleuten zufolge hier eine Dämmstoffdicke von etwa 8 Zentimetern, sodass im Untergeschoss genügend Kopffreiheit für die Nutzung der Kellerräume erhalten bleibe. Fassade renovieren, Wärmedämmverbundsystem vom Profi anbauen lassen: Eine Fassadendämmung lässt sich sehr gut mit einer ohnehin geplanten Erneuerung des Putzes verbinden. Dann fallen zum Beispiel Gerüstkosten nur einmal an. Sie sollte vom Profi geplant und durchgeführt werden. Auch hier bewähren sich hochleistungsfähige PU-Dämmstoffe, welche mit sehr geringen Materialstärken die Architektur der Fassade bewahren. Ein Fenstertausch kann mit der Fassadenrenovierung verbunden werden. Alte Fenster ohne Isolierverglasung können im Rahmen einer Fassadensanierung gleich mit ausgetauscht werden. Ideal ist es, wenn die Fenster ein Stück weiter nach außen in die Dämmebene gesetzt werden. Falls die Rahmen noch sehr gut erhalten sind, genügt es in manchen Fällen auch, nur die Verglasung zu ersetzen. Eine Dachdämmung hängt von der Nutzung der Dachräume ab: Wird der Dachboden nur als Lagerraum genutzt, kann eine Dämmung der obersten Geschossdecke ausreichen, hierfür gibt es mit Trittschicht versehene PU-Elemente. Sollen im Dach Wohnräume entstehen oder gibt es diese schon, empfiehlt sich im Zuge einer Erneuerung der Dachziegel eine zwar aufwendigere, aber effektive PU-Aufsparrendämmung.

Vor Beginn der Sanierungsmaßnahmen sollte man einen Gebäude-Energieberater hinzuziehen, der über Fördermöglichkeiten informiert. Der Energieberater kann eine Gesamtsanierung in einem Zug zum KfW-Effizienzhaus darstellen oder einen Fahrplan für eine schrittweise Sanierung über einen längeren Zeitraum aufzeigen.         Mep

Fang das Licht

 

In Photovoltaik zu investieren lohnt sich besonders, wenn der Strom für den eigenen Bedarf genutzt wird

 

Photovoltaikzellen werden seit rund 60 Jahren in der Satellitentechnik und Raumfahrt genutzt, seit 30 Jahren wird im Bereich Photovoltaik für die Nutzung auf der Erde geforscht. Entsprechend ausgereift ist diese Entwicklung „für den Hausgebrauch“: Die Sonnenlichtenergie wird mittels Solarzellen auf Flächen von Hausdächern aufgenommen, auch Zellen auf Freiflächen sind im Landschaftsbild bekannt sowie im Straßenverkehr (beispielsweise bei Parkscheinautomaten), genutzt wird sie auch im Kleinformat: bei Taschenrechnern. Die technische Grundlage für die Photovoltaik ist so einfach wie clever: Solarzellen werden zu so genannten Solarmodulen verbunden, um die Energie von Sonnenlicht in elektrische Energie umzuwandeln. Die Module werden als Aufdach- oder Indach-System montiert. Letzteres integriert (tatsächlich und optisch) die Photovoltaik-Anlage in die Dachhaut, entsprechend ist sie auch für Dachdichtigkeit und Wetterschutz zuständig. Zwar ist eine solche Montage aufwendiger und preisintensiver, jedoch wird an jener Stelle die Dacheindeckung eingespart. Mit der restlichen Dacheindeckung wird eine geschlossene Oberfläche erzielt, was diese Art zu einer „eingepassten“ Lösung macht. Klarer Pluspunkt für die Ästhetik – ein weiterer Punkt geht auf das Konto Stabilität. Schnee und Wind können einem Indach-System nicht so schnell etwas anhaben wie einem Aufdach-System. In Betracht kommt diese Montageart bei Neubauten und Dachsanierungen, aber nicht bei jeder Art von Dach – so zum Beispiel nicht bei Blech- oder Bitumendächern. Zudem sind Form und Neigungswinkel des Daches ein wichtiger Faktor; so ist eine genügend große Fläche des ausreichend geneigten Schrägdaches (Stichwort Regenwasserabfluss) erforderlich. Bei bereits bestehenden Dächern wird auf das Aufdach-System gesetzt: Geneigte Hausdächer werden mittels darauf befestigtem, witterungsbeständigem Montagegestell (das eine ausreichende Hinterlüftung der Solarmodule sicherstellt) mit den Solarmodulen versehen. In Betracht kommen für diese Montageart Ziegel-, Blech-, Schieferdächer, aber auch Wellplatten. Ist der Neigungswinkel zu gering, sorgen spezielle Haken für Ausgleich. Dies wäre freilich beim Indach-System nicht möglich, hier muss ein größerer Neigungswinkel als beim Aufdach-System gegeben sein. Die Solarmodule und die weiteren Bauteile (die Stromleitung und der Wechselrichter, der die erzeugte Gleichspannung vor der Einspeisung in Wechselspannung-Stromnetze umwandelt) ergeben zusammen das System, das als Photovoltaikanlage (oder auch als Solargenerator) bekannt ist. Der so erzeugte Strom kann direkt im Haus genutzt, in Akkus gespeichert oder ins Stromnetz eingespeist werden. Wer mit Solarsystemen Strom für das Netz produziert, konnte in der Vergangenheit mit guten Preisen (rund 29 Cent pro Kilowattstunde Strom) rechnen. Diese Einspeisung ist heute nicht mehr so rentabel, dafür sind die Photovoltaik-Anlagen in der Anschaffung mittlerweile günstiger geworden.    Andrea Hoffmann

Fassadendämmungen aus Polyurethan werten das Haus energetisch auf und sorgen für warme Innenwände.
Foto: djd/puren
Solarstrom selbst erzeugen und konsumieren – eine der günstigsten Arten der Stromversorgung. Etwa ein Viertel des Bedarfs kann durch eine Solaranlage gedeckt werden, ein Speicher erweitert den Anteil auf circa 60 Prozent.
Foto: Bausparkasse Schwäbisch Hall