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Die Welt von oben

 

Kamera-Drohnen knipsen Fotos aus vielen Metern Höhe

Mit Sicherheit wirksam

 

In den Herbst- und Wintermonaten haben Einbrecher „Hauptsaison“ – doch man kann sich vielfältig schützen

Eigentlich ist es ja eine gute Nachricht: Zum ersten Mal seit langer Zeit ging die Zahl der Wohnungseinbrüche im vergangenen Jahr in den meisten Bundesländern zurück, laut Polizeilicher Kriminalstatistik um knapp 10 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Demnach scheiterte fast jeder zweite Einbruchsversuch, weil, und das ist eine weitere gute Nachricht, Eigentümer ihre Häuser und Wohnungen besser sichern. Unter anderem machen es einbruchhemmende Fenster und Türen sowie Jalousien Langfingern schwer, was sich mit der Statistik bestätigt.

Trotz oder vielleicht gerade wegen der zurückgegangenen Einbruchszahlen heißt es aber: Wachsam bleiben. Immerhin wird in Deutschland täglich knapp 240 Mal eingebrochen – ein Signal, wie wichtig präventive Maßnahmen sind. Erst recht in der kälteren Jahreszeit, wenn sich Einbrüche wieder häufen. Denn jetzt wird es wieder früher dunkel und Langfinger erkennen leicht an Haus- und Wohnungsbeleuchtung, ob jemand zu Hause ist.

Anwesenheit signalisieren,
kritische Bereiche sichern

 

 

Das fehlende Tageslicht spielt Einbrechern auch aus einem anderen Grund in die Hände: Entgegen der landläufigen Meinung sind sie vor allem tagsüber (zwischen 10 und 18 Uhr) aktiv, da sie sich leichter unbemerkt anvisierten Häusern nähern können.

Die bundesweite Initiative für aktiven Einbruchsschutz „Nicht bei mir!” empfiehlt die Einhaltung einfacher Verhaltensregeln und die gezielte Anschaffung von Sicherheitstechnik, um Einbrechern entgegenzutreten.

Um ungebetenen Gästen vorzubeugen, sollte die Anwesenheit in der Wohnung simuliert werden. Dazu sind zum Beispiel Zeitschaltuhren geeignet, die automatisch das Licht an- und ausschalten. Zudem sollte man auch bei kurzer Abwesenheit immer die Fenster zumachen und die Haustür abschließen. Neben dem richtigen Verhalten sollte man aber vor allem noch weitere Maßnahmen treffen, verstärkte Schlösser und Fensterbeschläge, Bewegungsmelder sowie Alarmanlagen bieten zusätzlich Sicherheit. „Einbrecher ziehen die schnelle Beute vor“, betont Dr. Helmut Rieche, Vorsitzender der Initiative, „deshalb raten wir dazu, mechanische Sicherungen zu verwenden, die einen Einbruch verlangsamen, sowie elektronische Sicherheitstechnik, die den Täter entdeckt und abschreckt“.

Gefährdet seien besonders Einfamilienhäuser am Rand von Siedlungen mit verdeckten Annäherungsmöglichkeiten. Einbrecher machen sich bevorzugt an Terrassentüren oder Fenstern zu schaffen. Auch Garagen, Keller und Lichtschächte müssen besonders geschützt werden. Aber auch für Wohnungen in Mehrfamilienhäuser gilt die Regel, dass neben den Wohnungstüren zudem von außen leicht erreichbare Bereiche wirksam gesichert werden müssen.

Foto: Polizeiliche Kriminalprävention
Bei Fenstern ist das gesamte Kon­strukt wichtig. Schwachstellen dürfen weder Rahmen noch Beschläge, weder Verglasung noch die Montage aufweisen. So sind top-moderne Sicherheitsbeschläge am Rahmen wenig sinnvoll, wenn das Fenster unzureichend im Mauerwerk verankert ist, gibt der Bundesverband ProHolzfenster zu bedenken. Deshalb ist, neben dem Prüfzertifikat, auch die Montagebescheinigung essenziell. An den Fensterelementen im Ganzen wird eine Einbruchprüfung vorgenommen, die Einteilung erfolgt in sechs Widerstandsklassen (resistance class) von RC1 bis RC6. Die Klassen RC4 bis 6 seien sinnvoll für besonders gefährdete Räumlichkeiten wie etwa Banken oder Juweliergeschäfte; für Wohnräume genügt es auch ein bis zwei Stufen niedriger. Ungesicherte Fenster oder Terrassentüren sind in Sekundenschnelle aufgehebelt, weshalb zumindest für Wohnungen im Erdgeschoss  zur Widerstandsklasse RC3 geraten wird.

Um die Widerstandsklasse ab RC2 zu erfüllen, muss etwa bei einer Dreifachverglasung eine der Scheiben aus Sicherheitsglas bestehen – egal, ob innen oder außen. Für Maßnahmen zum Einbruchschutz an bestehenden Wohngebäuden gibt es staatliche Zuschüsse von bis zu 1500 Euro. Nähere Infos erteilt die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) oder auch der Fensterfachbetrieb, der sich beispielsweise unter www.proholzfenster.de finden lässt.

Wenn zusätzlich zu den Fenstern auch die Rollläden gleichermaßen einbruchhemmend ausgelegt werden, wird ein signifikantes Maß an Sicherheit erreicht, unterstreicht der Bundesverband Rollladen und Sonnenschutz (BVRS). Bei Fenstern sind das vor allem geprüfte Beschläge und weitere Zusatzeinrichtungen. Auch bei Rollläden gibt es solche einbruchhemmenden Systeme: Unter anderem durch ihre biegefesten Rollladenstäbe aus Aluminium sind einbruchhemmende Rollläden besonders widerstandsfähig und können nicht einfach herausgebrochen werden. Zudem sind sie mit Hochschiebesicherung und verstärkten Führungsschienen ausgestattet, was einen Einbruch erheblich erschwert. Zeitschaltuhren und andere Steuerungskomponenten sorgen dafür, dass die einbruchhemmenden Rollläden immer dann automatisch geschlossen werden, wenn es erforderlich ist. Eingebunden in ein Smart-Home-System können sie auch von unterwegs per Smartphone- oder Tablet-App gesteuert werden.

 

Mehr Informationen zu Einbruchschutz und Sicherheit sowie zu Fachbetrieben in der Nähe gibt es auf
www.rollladen-sonnenschutz.de.   
mep

Beruhigt per Knopfdruck: Alarmanlagen stehlen Einbrechern Zeit, geben Bewohnern Sicherheit.
Foto: www.nicht-bei-mir.de

Herbstputz im Outdoor-Wohnzimmer

 

Schneiden, binden, mulchen – diese Maßnahmen braucht ein winterfester Garten

Herbstzeit ist auch Pfl anzzeit: In den Baumschulen gibt es jetzt eine große Auwahl an schönen Gewächsen.
Foto: BdB

Profis und passionierte Hobbygärtner wissen: Wenn die Tage kürzer werden, geht es noch mal ab ins Beet und auf den Rasen, denn: Mit dem Ende des Sommers ist die Gartensaision keineswegs beendet. Eine wichtige Aufgabe ist der Schnitt von Bäumen und Sträuchern. Auch im eigenen Garten lohnt es sich, jetzt zur Gartenschere zu greifen, damit Zierpflanzen in Form bleiben, rät der Bund deutscher Baumschulen (BdB). Jetzt, wo das Astwerk nicht von den Blättern verdeckt ist, sieht man bei laubabwerfenden Gehölzen am besten, welche Triebe gekürzt werden sollten, damit ein schöner gleichmäßiger Wuchs entsteht.

Das dichte Grün von Hecken ist ein beliebter Nistplatz für Vögel, weshalb das Naturschutzgesetz größere Schnittarbeiten von März bis September verbietet. Rat erhält man hierzu bei einer ortsansässigen Baumschule. Es den Profis nachzumachen und die Hecken erst im Herbst zu schneiden, ist in jedem Fall schonend für die heimische Tierwelt und auch für die Pflanzen gut verträglich. Bei Rosen hingegen sollte man mit dem Schnitt bis zum Frühjahr warten. Werden sie schon vor dem Winter tief eingekürzt, besteht die Gefahr, dass die Sträucher bei anhaltenden Minustemperaturen bis zum Boden einfrieren und so im nächsten Jahr nicht mehr austreiben. Ungeschnitten überstehen Rosen die kalte Jahreszeit problemlos. Auch bei Gehölzen, die im Frühjahr blühen, zum Beispiel Schneeball oder Winterjasmin, verbietet sich der Herbstschnitt. Denn sonst würden die schon gebildeten Knospen entfernt und die Frühlingsblüte fiele aus. Ortsansässige Baumschulen bieten oft Schnittkurse für den gerechten Umgang mit der Schere an oder beraten individuell.

Planzzeit verpasst?

 

Von wegen! Das feucht-kühle Herbstklima ist sogar ideal zum Pflanzen von Stauden und Gehölzen. Sind die Wurzeln gut bewässert, können sie bis zum nächsten Frühjahr in Ruhe anwachsen. Baumschulen haben im Herbst die größte Auswahl an wurzelnackten Gehölzen und Containerpflanzen. Ob Zier- oder Obstpflanze, Staude oder Gras – wer jetzt pflanzt, sorgt damit für die nächste Gartensaison vor.

Her mit der Hecke!

 

Auch Blumenzwiebeln kommen im Herbst in die Erde. Tulpen, Narzissen, Krokusse, Hyazinthen – die Frühlingsblüher wollen den Winter im Boden verbringen, denn sie brauchen die tiefen Temperaturen als Anreiz, um auszutreiben und Blüten zu bilden. Beratung und ein großes Sortiment bietet die Baumschule vor Ort.

 

Auf www.gruen-ist-leben.de findet man Betriebe in nächster Umgebung. Vertrocknete Blätter, Blüten und Samenstände von Stauden können einfach stehen gelassen und erst im zeitigen Frühjahr zurückgeschnitten werden. Bis dahin sind sie ein willkommener Lebensraum für Insekten und Vögel und verleihen dem Garten optisch Fülle. Besonders wenn sie von Reif, Frost oder Schnee bedeckt sind, entwickeln die Überreste der Sommerzierde ihren ganz eigenen, winterlichen Reiz. Bambus (Bambusoideae) oder Pampasgras (Cortaderia selloana) – hohe Gräser profitieren davon, wenn man ihre langen Halme im Herbst wie einen Pferdeschwanz zusammenbindet. So kann ihnen der Wind nichts anhaben und der Regen fließt außen ab, sodass der innere Wurzelbereich vor zu großer Nässe geschützt ist.

 

Sollen Kübelpflanzen den Winter über draußen bleiben, sollte man sie mit Kokosmatten umwickeln, im Fachhandel gibt es außerdem weitere Materialien und luftdurchlässiges Vlies, dadurch sind die Pflanzen vor Trockenschäden gefeit. mep

Befestigte Wege machen den Garten auch nach dem Sommer zugänglich.
Foto: BGL

Jederzeit ein Lieblingsort

 

Der Wintergarten erweitert Wohnraum und -qualität

Den Sommer verlängern und auch in der kalten Jahreszeit Sonnenstunden unter Grünpflanzen genießen – das wussten schon frühere Generationen zu schätzen. Ihren Ursprung haben Wintergärten im 18. Jahrhundert in England. Luxuriöse Anwesen des Viktorianischen Zeitalters hatten meist Orangerien in den Parkanlagen. Verzierte Gewächs- und Palmenhäuser im viktorianischen Stil kamen in ganz Europa in Mode.

Da lag der Gedanke nahe, die grünen Oasen auch als gesellige Wohnräume, zum Tee oder zur Lektüre mit Tageslicht zu nutzen. Ein neues Lebensgefühl entstand: hin zur Sonne, Wärme und Natur.

Foto: Ladwig/Wintergarten Fachverband

Eine sonnenbeschienene massive Wand oder ein gefliester Boden kann als Wärmespeicher genutzt werden. Um Sonnenenergie am besten einfangen zu können, sollten Wintergärten nicht nach Norden ausgerichtet sein. Wird der Wintergarten als Frühstücksraum genutzt, ist eine östliche Ausrichtung ideal. Wer sich eher nachmittags und abends dort aufhält, wird den Wintergarten nach Westen hin bauen, um die Abendsonne zu genießen. Eine südliche Ausrichtung bringt den höchsten Wärmegewinn. Die Temperaturen und die Luftfeuchtigkeit in Wintergärten können erheblich schwanken. Zusätzliche Systeme für Beschattung und Belüftung sind daher notwendig. Dachklappen alleine können Überhitzungen und beschlagene Scheiben nicht vermeiden.

Da sind sogenannte Hypotauscher oder „Lüfterschnecken- Systeme“ gefragt, die miteinander kombiniert das Klima regulieren können und Schimmelbildung durch feuchte Wände vorbeugen.

Die „Lüfterschnecke“ sorgt für eine kaum wahrnehmbare thermische Luftzirkulation, indem sie warme Luft oben absaugt und kalte Luft von außen über Roste im Fußboden zuführt. Über eine elektronische Steuerung kann die Stärke der Belüftung den Bedürfnissen angepasst werden. Das Hypotauscher-System ersetzt die atmende Wand im Wohnraum und sorgt für eine Regulierung der Luftfeuchtigkeit. Dafür werden spezielle Steine mit feuchtigkeitsregulierenden Eigenschaften im Fußboden des Wintergartens verlegt und sorgen für ein angenehmes Raumklima.

Als Profile für den Wintergarten eignen sich Materialien aus Holz, Aluminium oder Stahl. Holzprofile machen Wintergärten besonders wohnlich und verfügen über sehr gute Dämmeigenschaften. Aluminium hat den Vorteil, dass es kaum gepflegt werden muss und nicht rostet. Besonders tragfähig ist Stahl. Als alleiniges Material ist Stahl jedoch nicht geeignet, da die Profile rosten können. Sie werden daher in der Regel mit Aluminiumprofilen verkleidet. Meist werden Holz und Aluminium Profile miteinander verbunden: Holz für den wohnlichen Innenraum und Aluminium für die äußere Schale.

Wer einen Wintergarten plant, sollte auf jeden Fall einen Fachmann zu Rate ziehen und nicht an Maßnahmen für die Klimaregulierung sparen. Ein gut geplanter Wintergarten ist das ganze Jahr über nutzbar und erfüllt die Aufgabe einer wohltemperierten, grünen Oase für die ganze Familie.  Wolfram Seipp

Foto: Ladwig/Wintergarten Fachverband
Foto: Ladwig/Wintergarten Fachverband
Die Ölkrise in den 1970er-Jahren verschaffte Wintergärten einen neuen Schub. Nun waren Glasbauten auch als Energiequelle gefragt, die den Wohnraum erweiterten und Heizkosten senkten.

Bei ganzjährig genutzten Wintergärten können die Wohnräume entweder durch die Sonneneinstrahlung erwärmt werden oder sie werden bei kälteren Temperaturen durch Türen zu dem übrigen Wohnbereich getrennt und dienen als Pufferzone. Man sollte darauf verzichten, an bewölkten Tagen die Türe geöffnet zu lassen und den Wintergarten mitzubeheizen, da der Wärmeverlust über die Glasflächen besonders hoch ist. Die Luft erwärmt sich schnell, kühlt aber auch schnell wieder ab. Eine zusätzliche Heizung im Wintergarten ist daher nur als großflächige Fußbodenheizung oder mit Niedertemperatur-Heizleisten sinnvoll, die nicht auf normale Raumtemperatur betrieben werden.