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Die Welt von oben

 

Kamera-Drohnen knipsen Fotos aus vielen Metern Höhe

Impressionen von 2017:

Die Post und DHL (oben) präsentierten sich den jungen Besuchern ebenso wie die Kfz-Innung (oben rechts) und natürlich die Sparkasse Fürstenfeldbruck.

             Fotos:            Sparkasse Fürstenfeldbruck

Jedes Jahr melden die Arbeitsagentur und die Industrie und Handelskammer im Landkreis Fürstenfeldbruck unbesetzte Lehrstellen. Im Frühsommer 2017 meldete die IHK mehr als 850 Lehrstellen, die zur Vermittlung gemeldet waren. Das entsprach einer Steigerung von fast 13 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Mit dieser Entwicklung liegt der Landkreis im bayernweiten Trend: Von 2009 bis 2016 war die Zahl der gemeldeten Lehrstellen im Freistaat um ein Viertel gestiegen. Im gleichen Zeitraum sank die Zahl der Bewerber um eine Lehrstelle allerdings um 2,3 Prozent.

 

Inzwischen liegt die Jahresbilanz vor, und demnach verzeichnet die IHK im Landkreis insgesamt 375 neu abgeschlossene Ausbildungsverträge. Damit konnten die Betriebe aus Industrie, Handel und Dienstleistungen wieder genauso viele Lehrlinge einstellen wie im Jahr zuvor. Rund 120 Lehrstellen blieben mangels Bewerber unbesetzt, das sind laut der Statistik der Arbeitsagentur immerhin 14 Prozent weniger als 2016.

 

Betroffen sind viele Branchen in Industrie, Handel und Handwerk, denen der Trend zur Akademisierung zum Verhängnis wird. Dabei bietet eine solide Ausbildung durchaus Perspektiven und ist eine Alternative zum Hochschulstudium. Sehr viele Informationen und Anregungen bietet dazu der 40. Berufs-Info-Markt der Sparkasse Fürstenfeldbruck, der am Sonntag, 11. März, stattfindet.

 

Auf über 170 Metern Standfläche präsentieren rund 40 Aussteller die verschiedensten Berufe, angefangen vom Handwerk bis hin zur Musik- und Medienbranche. Einige der Aussteller zeigen an praktischen Beispielen, worauf es in ihren Berufen ankommt. Den ganzen Tag über werden Vorträge angeboten. Am Stand der Agentur für Arbeit haben interessierte Jugendliche die Möglichkeit, sich online und durch Mitarbeiter informieren zu lassen, welche Voraussetzungen für den Traumberuf erfüllt seinmüssen.

Start ins Berufsleben mit einer soliden Ausbildung

Grußwort

 

 

Liebe Leserinnen  und Leser,

 

am 11. März öffnet die Sparkasse Fürstenfeldbruck bereits zum 40. Mal die Türen ihres Verwaltungszentrums für den Berufs-Info-Markt, kurz BIM. Ziel des Berufs-Info-Markts ist es, verschiedenste Ausbildungsangebote vorzustellen und praxisbezogene Informationen über die einzelnen Berufsbilder zu geben. Er wendet sich vor allem an Schulabgänger und Jugendliche und bietet ihnen Unterstützung bei der schwierigen Entscheidung für eine Berufsausbildung.

 

Unter anderem wird auf dem BIM eine Ausbildungsplatzbörse angeboten, bei der sich junge Menschen unverbindlich informieren und mit etwas Glück und Engagement frühzeitig einen Ausbildungsplatz sichern können.

 

Die Organisation der Veranstaltung liegt wie jedes Jahr bei der Sparkasse Fürstenfeldbruck. Initiator ist der Arbeitskreis Schule-Wirtschaft in Kooperation mit der Agentur für Arbeit, der Berufsschule, dem Kreisjugendring und den wichtigsten Wirtschaftsgremien im Landkreis. Ob Handwerk oder Verwaltung, Privatwirtschaft oder öffentlicher Dienst – sie alle sind als zukünftige Arbeitgeber auf unserem Marktplatz zu finden.

 

Als einer der größten Ausbilder im Landkreis ist auch die Sparkasse Fürstenfeldbruck mit dem Berufsbild Bankkauffrau/-mann auf dem Berufs-Info-Markt vertreten. Für das Jahr 2018 bietet die Sparkasse wieder 20 Ausbildungsplätze an.

 

 

Mit jährlich mehr als 1000 Besuchern und rund 40 Ausstellern für über 100 Ausstellungsberufe zählt der Berufs-Info-Markt zu den wichtigsten Einrichtungen seiner Art. Der Erfolg des BIM ist uns Verpflichtung. Jährliche Befragungen unter Ausstellern und Besuchern helfen uns, unserem hohen Qualitätsanspruch gerecht zu werden und den Berufs-Info-Markt gemäß den aktuellen Anforderungen zu optimieren. Dass uns dies gelingt, belegen unter anderem Umfragen des Kreisjugendrings.

 

Ich lade alle Jugendlichen, alle Schulabsolventen und deren Eltern ein, am Sonntag, dem 11. März 2018, zwischen 10 und 15 Uhr in das Verwaltungszentrum der Sparkasse Fürstenfeldbruck in die Oskar-von-Miller-Str. 4 zu kommen und sich dort zu den vielen offenen Fragen rund um die Berufswahl zu informieren. Der Besuch des BIM ist eine zeitliche Investition in die Zukunft, die sich wirklich lohnt!

Allen Ausstellern aus Handel, Handwerk und Industrie sei an dieser Stelle für ihre Teilnahme am Berufs-Info-Markt und für ihr großes Engagement für Berufsanfänger herzlich gedankt. Ich wünsche allen Besuchern und Ausstellern des BIM 2018 einen informativen und erfolgreichen 11. März!

                           

Ihr Klaus Knörr

Klaus Knörr, Leiter der Sparkasse FFB.

Ziel des Berufs-Info-Marktes ist es, künftigen Schulabgängern und deren Eltern das Ausbildungsangebot vorzustellen und praxisbezogene Informationen über einzelne Berufe zu geben. Die Besucherzahlen der vergangenen Jahre zeigen, dass viele junge Leute diese Gelegenheit nutzen.

 

Wie groß der Bedarf ist, hatte eine Umfrage gezeigt, die der Kreisjugendring beim Berufs-Info-Markt 2016 abhielt. Demnach hatten 43 Prozent der Befragten noch nicht mit der Suche nach einem Ausbildungsplatz begonnen hatten. Insgesamt wurde der Berufs-Info-Markt wieder sehr positiv bewertet: 79 Prozent sagten, dass ihnen der Berufs-Info-Markt bei der Suche geholfen habe und 92 Prozent fühlten sich durch die Vertreter der Unternehmen und Behörden gut informiert.

 

Der Berufs-Info-Markt wird vom Arbeitskreis Schule-Wirtschaft, der Agentur für Arbeit, dem Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, der Berufsschule, dem Kreisjugendring, dem Handwerk, Handel und Gewerbe, den freien Berufen und dem Öffentlichen Dienst unter Mitwirkung der Sparkasse Fürstenfeldbruck durchgeführt. Die Sparkasse ist zugleich Organisator dieser Veranstaltung.

 

Der Berufs-Info-Markt findet von 10 bis 15 Uhr im Verwaltungszentrum der Sparkasse Fürstenfeldbruck, Oskar-von-Miller Straße 4, in Fürstenfeldbruck statt. Das Betriebsrestaurant der Sparkasse Fürstenfeldbruck ist während dieser Zeit geöffnet.

Untersuchen, Forschen

und Entwickeln

Wer gerne in einem Labor arbeiten möchte und sich für Biologie interessiert, für den könnte der Beruf des Agrartechnischen Assistenten (ATA) geeignet sein. Die Arbeit besteht darin, Lebensmittel auf Bakterien, Inhaltsstoffe oder Schadstoffe zu untersuchen, DNA aus Pflanzen oder Bakterien zu isolieren, Inhalts- und Schadstoffe pflanzlicher Produkte oder Umweltproben zu analysieren. Der Schwerpunkt der Tätigkeit eines ATA besteht immer in Untersuchen, Forschen und Entwickeln.

 

Dabei ist die Berufsbezeichnung historisch bedingt und eigentlich überholt. Heute wird diese Ausbildung mit verschiedenen Schwerpunkten angeboten: Es gibt die Sparte Milchwirtschaft und Lebensmittelanalytik, wobei modernste analytische Verfahren der Chemie, der Mikrobiologie und der Molekularbiologie ebenso wie immunologische Verfahren zur Qualitätssicherung von Lebensmitteln angewandt werden, um hochwertige und sichere Lebensmittel zu produzieren.

Die Biotechnologen befassen sich mit dem gezielten Einsatz von Mikroorganismen, pflanzlichen und tierischen Zellen, Gewebekulturen und Enzymen zur Herstellung von Produkten, die synthetisch nicht oder nur sehr schwer herzustellen wären. Die Organismen werden durch gezielte Übertragung von Erbinformation in die Lage versetzt, sonst schwer zugängliche Stoffe, wie Arzneistoffe, Aromen, Vitamin oder Enzyme zu erzeugen.

 

Ein weiterer Schwerpunkt ist Pflanzenbau und -analytik: In dieser Sparte steht die Produktion, Züchtung und Analyse von Pflanzen und pflanzlichen Produkten für die Verwendung als Lebensmittel, Futtermittel oder nachwachsende Rohstoffe im Mittelpunkt.

Ihr Tätigkeitsfeld finden agrartechnische Assistenten in den Forschungs-, Entwicklungs- und Betriebslaboratorien der Lebensmittelindustrie, der Biotechnologie, der Pflanzenzucht und Pharmazie sowie in staatlichen oder privaten Laboratorien der Lebensmittel- und Umweltanalytik, in Universitäten und Technischen Hochschulen.

 

Auf dem Berufs-Info-Markt in Fürstenfeldbruck stellen Mitarbeiter der Ausbildungsstätte für agrartechnische Assistentinnen und Assistenten (ATA) in Landsberg am Lech die Ausbildung für die Bereiche Milch- und Lebensmittelanalytik, für Biotechnologie oder für Pflanzenbau und –analytik vor.

 

Für die Ausbildung in Landsberg benötigt man einen mittleren Schulabschluss und sie dauert zwei Jahre. Ein Jahr findet in der Schule statt, das zweite Jahr dient dazu, das Berufsleben in einem Praktikumsbetrieb kennenzulernen.

 

Das Agrarbildungszentrum Landsberg am Lech ist eine Schule mit langer Tradition. Die Anfänge reichen bis zu einem Kloster der Jesuiten zurück, das 1578 auf dem Malteserberg errichtet wurde. Nach der Säkularisation von 1803 war eine Zeitlang Schluss mit Lernen. Erst 1866 zog eine Präparandenschule, eine Ausbildungsstätte für Lehrer, im ehemaligen Novizentraktes ein. 1872 kam die neugegründeten Landwirtschaftsschule dazu, sechs Jahre später folgte die bis dahin in Schleißheim untergebrachte Ackerbauschule. Unter diesem Namen ist das Agrarbildungszentrum noch heute bekannt. 2001 folgt eine Umbenennung in Ausbildungsstätte für agrartechnische Assistentinnen und Assistenten (ATA) und die Einführung der Fachrichtung Biotechnologie-Agrar angeregt von den bayerischen Chemieverbände. Damit verbunden war die Einrichtung eines neuen Labors.

 

Kontakt: Ausbildungsstätte für ATA in Landsberg am Lech, Telefon 08191/3358-111, poststelle@agrarbildungszentrum-landsberg.de, im Internet zu finden unter:
www.ata-landsberg.bayern.de.

Ausbildung in

der Bankbranche

Der Bankkaufmann oder die Bankkauffrau ist ein Dienstleistungsberuf, bei dem der Umgang mit Menschen im Vordergrund steht. Die Kunden verlangen eine umfassende und persönliche Beratung in allen Geldangelegenheiten – von A wie Aktien bis Z wie Zahlungsverkehr. Diese persönliche Betreuung verlangt von den Bankkaufleuten Kenntnisse in allen Finanzsparten, vom Bausparen über Versicherungen bis hin zu Steuern und Wertpapieren. Um bei der Vielzahl von Anlagemöglichkeiten und Produkten das für jeden Kunden passende Angebot zu finden, benötigt man vom Kunden umfangreiche Informationen zu seiner persönlichen Situation und seinen Zukunftswünschen. Dazu ist es wichtig, dass zwischen Kunden und Berater ein vertrauensvolles und persönliches Verhältnis herrscht. Ein hohes Maß von Einfühlungsvermögen, Freude am Umgang mit Menschen und Kommunikationsfähigkeit sowie Talent für den Verkauf ist notwendig. Um die hohen fachlichen Anforderungen zu erreichen, werden junge Nachwuchskräfte intensiv und gründlich ausgebildet. Modernste Trainingsmethoden in hausinternen Bildungszentren stehen zur Verfügung.

 

Ausbildungsplatz

Landratsamt

Das Landratsamt Fürstenfeldbruck zählt zu den großen Arbeitgebern und Ausbildungsbetrieben im Landkreis. Deshalb beteiligt sich die Kreisbehörde alljährlich am Berufsinfomarkt der Sparkasse.

 

Am Sonntag stehen Auszubildende und Anwärter des Landratsamtes bereit, um Besucher wieder über ihre Erfahrungen während der Ausbildung und den Einstieg ins Berufsleben zu informieren. Zusammen mit der Ausbildungsleiterin Christine Herbst beantworten sie Fragen zur Ausbildung in so unterschiedlichen Berufen wie Verwaltungsfachangestellte in der Kommunalverwaltung sowie zum dualen Studium zum Diplom-Verwaltungswirt/-in (FH) oder zur/zum Diplom-Verwaltungsinformatiker (FH).

 

Auf der Empore informieren Katrin Müller-Albertshofer und Roland Völk zum Thema „Übergang Schule – Beruf“. Für Interessierte liegt dort auch Informationsmaterial zum Schüler- und Meister-BaföG aus. Außerdem werden wieder freie Ausbildungsplätze präsentiert. Diese sind besonders für Schulabgänger interessant, die 2018 die Schule verlassen werden.             

Bib