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Die Welt von oben

 

Kamera-Drohnen knipsen Fotos aus vielen Metern Höhe

Ein Fall für den Profi 

 

Was tun bei eingefrorenen Leitungen und geplatzten Rohren? Und wie kann man sich am besten schützen?

Es ist der blanke Horror für jeden Haus- oder Wohnungsbesitzer: ein Wasserfleck an der Decke, unübersehbar. Rasch wird er größer und schon bald fängt es an zu tropfen. Geliebte Möbelstücke oder der Fernseher sind in Gefahr. Tropfen für Tropfen verrinnt der Traum vom Traumhaus.

 

Jetzt ist rasches Handeln gefragt, damit der Schaden nicht wirklich zum Albtraum wird. Steht Wasser im Keller, kann es lebensgefährlich werden: denn erreicht das Wasser elektrische Leitungen oder Steckdosen, könnte bei Kontakt ein Stromschlag die Folge sein. Bei massivem Wassereinbruch sollten daher die Sicherungen sofort abgeschaltet werden – falls dies durch den Fehlerstrom-Schutzschalter nicht schon automatisch passiert ist. Außerdem sollte der Wasserzufluss so schnell wie möglich beendet werden.

 

Falls man sich unsicher ist, woher das Wasser kommt, sollte der Haupthahn abgedreht werden. Bei Überschwemmungen durch einen Rohrbruch, Starkregen oder verstopfte Abflüsse ist die Feuerwehr gefragt, die schnell größere Wassermengen abpumpen kann. Bei kleineren Lecks reicht es, die Zuleitung abzudrehen und einen Installateur zu rufen. Danach sollte die Versicherung informiert werden, da sie möglicherweise den Schaden begutachten will. Fotos sind oft hilfreich, um die entstandenen Schäden zu dokumentieren. Dann erst sollte mit dem Aufräumen begonnen werden.

 

Mauerwerk und Böden müssen gründlich getrocknet werden, um Gefahren für die Gesundheit durch Schimmelbildung zu vermeiden. Außerdem kann durch Feuchtigkeit in Böden und Mauerwerk die Bausubstanz Schaden nehmen. Folgekosten, die durch unsachgemäße oder nicht erfolgte Trocknung entstehen, werden von der Versicherung meist nicht abgedeckt.

 

Lüften oder Kondensationstrockner reichen zur Beseitigung der Feuchtigkeit oft nicht aus. Eine auf Gebäudetrocknung spezialisierte Firma verfügt über verschiedene Techniken zum Trocknen von Böden und Wänden. Zum Trocknen des Bodens wird zumeist über Schläuche trockene warme Luft aus einem speziellen Bautrockner in die Estrichschicht geblasen oder die feuchte Luft wird abgesaugt. Wand- und Deckenflächen werden durch Kondensations- oder Absorptionstrockner getrocknet. Manchmal ist es auch notwendig, das Mauerwerk mit Infrarotstrahlern zu erwärmen und zu trocknen. Schäden durch Leitungswasser gehören zu den häufigsten Versicherungsfällen. Im Jahr 2016 summierten sie sich auf fast 2,6 Milliarden Euro, wie der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft mitteilt.

 

Besonders wichtig für Winterurlauber: Im Winter ist eingefrorenes Wasser, das Leitungen und Rohre zum Platzen bringt, häufig die Ursache für Wasserschäden. Um dies zu verhindern, sollten Hausbesitzer darauf achten, dass die Temperatur in der Leitung nicht unter den Gefrierpunkt sinkt. Zudem werden im Handel Kälteisolierungen für Außenleitungen angeboten. Eine kostengünstige Variante sind Rohrisolierungen in Form vom Matten, die teurere Möglichkeit sind beheizbare Rohre. Am einfachsten vermeidet man geplatzte Rohre, wenn man zu Beginn der Frostperiode die Wasserhähne öffnet und die Leitungen leer laufen lässt. Wenn das vergessen wurde und eine Leitung offensichtlich eingefroren ist, bedeutet es nicht gleich einen Rohrbruch. Durch Abdrehen des Haupthahns und Öffnen des Wasserhahns an der betroffenen Leitung kann bei langsamen Erwärmen des Bereiches ein Brechen der Leitung oft vermieden werden. Wer den Verdacht auf ein Leck in der Wasserleitung hat, kann dies schnell anhand des Wasserzählers überprüfen: Läuft der Wasserzähler, obwohl der Wasserhahn geschlossen ist, tritt irgendwo Wasser aus der Leitung aus, was auf einen Rohrbruch schließen lässt. Ist das der Fall, sollte der Haupthahn sofort wieder zugedreht und ein Installateur benachrichtigt werden.

 

Alterserscheinungen der Rohre aus Kupfer, Edelstahl oder Kunststoff sind heutzutage nur noch selten die Ursache von Rohrbrüchen. Doch bei der Verlegung können Fehler passieren. Eine fehlerhaft ausgeführte oder vergessene Löt- oder Pressnaht kann bei Druck bersten. Beim Neubau oder Leitungsaustausch wird aus diesem Grund häufig das ganze System einer Druckprobe mit Wasser oder Luft unterzogen.

Klein und fein

 

Wenn der Platz knapp ist, braucht man gute Ideen und eine noch bessere Planung. Dann lässt sich‘s auch in kleinen Küchen bestens kochen

 

Je weniger Raum, desto klüger muss man planen. Das gilt für kleine Räume generell, aber für Küchen ganz speziell. Denn: Manche Sachen müssen einfach drin sein – etwa Herd, Kühlschrank, Spüle, Regale. Dann heißt es: geschickt anordnen und individuell einrichten. Die Innenarchitektin Annette Schürzinger aus München hat dafür ein paar Tipps zusammengestellt.

 

Gut durchdenken

Das A und O bei kleinen Küchen ist die Planung. Deshalb sollte man sich unbedingt schon im Vorfeld gut überlegen, was drin sein muss und worauf man eventuell verzichten kann. Welche Geräte müssen untergebracht werden? Worauf legen die zukünftigen Köche besonderen Wert? Was braucht Stauraum und wie viel? „Eventuell sollte man auch vor der Küchenplanung zusammen mit einem Innenarchitekten darüber nachdenken, ob vielleicht der Grundriss etwas optimiert werden kann“, sagt die Planerin. Dabei spielen viele verschiedene Faktoren eine Rolle. Ist die Küche abgetrennt? Könnte man den Raum zum Beispiel zu einem Wohn-Esszimmer öffnen und damit etwas mehr Platz schaffen? Gibt es ungenutzte Nischen, die in die Küche integriert werden können?

Profi-Ordnung in der Küche? Dank Apothekerauszug haben Zutaten und Utensilien auch in der Tiefe Platz.
Foto: AMK

Kombigeräte und hohe Regale

Platz nach oben ist fast immer. Und den kann man bei kleinen Küchen nutzen mit deckenhohen Regalen und Schrankwänden. Ganz oben ist Platz für alles, was man nicht täglich braucht, weiter unten werden die Gegenstände und Utensilien für den täglichen Gebrauch platziert. Auch Dachschrägen lassen sich mit individuell gearbeiteten und genau eingepassten Möbeln gut nutzen. Auf Griffe, die in den Raum hineinragen, und seien es nur ein paar Zentimeter, verzichtet man am besten und setzt stattdessen auf grifflose Varianten. Was die Geräte betrifft, empfiehlt die Innenarchitektin wenn möglich Kombigeräte, etwa einen Backofen mit Mikrowellenfunktion oder einen Kochendwasserhahn, um die Arbeitsfläche möglichst frei von Geräten zu halten.

 

Stauraum-Kniffs

Es gibt jede Menge tolle Ideen, um Stauraum zu schaffen und Platz zu sparen: Apothekerauszüge brauchen in der Breite nur ein paar Zentimeter, nutzen aber die volle Tiefe der Küchenzeile. Mit cleveren Eckschranklösungen lassen sich auch in Ecken Töpfe, Pfannen oder sonstige Küchengeräte verstauen.

Weitere kluge Kniffs: eine zusätzliche ausziehbare Arbeitsplatte, Sockelschubladen, ein Tisch, der eingeklappt werden kann, eine Spüle, die als Abtropffläche dient oder auf die ein Schneidebrett aufgelegt werden kann, eine durchdachte Schubladenunterteilung für mehr Ordnung in den Schubläden. Oder, so die Expertin: „Das Essbesteck in den Tisch auslagern, wie früher, als alle Tische mit Besteckschublade ausgestattet waren.“ Möglicherweise kann man auch noch mehr Kücheninventar in angrenzende Räume der Wohnung oder des Hauses auslagern, Gläser etwa oder Geschirr, zumindest, wenn es der Platz dort zulässt. Auch Wände oder die Decke könnten als Aufbewahrungsorte einbezogen werden, etwa dank Hängeelementen oder schmaler Wandregale.

 

Farbe und Optik

Klare Linien und eine ruhige Optik lassen die Küche im Raum zurücktreten und fügen sich besser in die umgebende Wohnlandschaft ein. „Bei eher offenem Wohnraum und Küche kann man auch den Boden vom Wohnraum in die Küche weiterziehen, um den Raum insgesamt großzügiger wirken zu lassen“. Bei der Farbwahl setzt die Expertin auf dezenten Look, was aber nicht unbedingt hell heißen muss. Grau steht einer kleinen Küche ebenso gut wie Weiß, Hauptsache die Optik ist einheitlich.

Dem
Schimmel

die Sporen
nehmen

 

 

Winterzeit ist Schimmelzeit. Klingt irgendwie poetisch. Doch sind damit die dunklen Sporenpilzgeflechte an Wohnungswänden gemeint, sind die Assoziationen eher gruselig. Denn: Schimmelpilze können Krankheiten verursachen. Manche Schimmelpilzarten sind sogar lebensgefährlich. Zum Beispiel Stachybotrys chartarum. Alto Weeber, zertifizierter Sachverständiger gemäß DIN EN ISO/IEC 17024 für Schimmel- und Feuchteschäden, warnt: „Bei Räumen, die von Stachybotrys chartarum befallen sind, ist Schutzkleidung dringend erforderlich.“

 

Stachybotrys chartarum, wie auch andere gesundheitsgefährdende Arten, gedeihen besonders in feuchten Wohnungen, auf einem zellulosereichen Untergrund, wie Tapeten, Holz, Teppichböden oder Ähnlichem. Ganz normaler Staub oder Essensreste tun es aber auch. Das Thema Schimmelbildung in Wohnungen hat zwei verschiedene Seiten. Die eine: Wie kann man Schimmel vermeiden? Die andere: Wie kriegt man ihn wieder weg?

 

„Lüften, lüften, lüften“, beantwortet etwa Christian Lehmann, Inhaber der Firma CL Altbausanierung, die erste Frage. Doch gerade in einem mehrköpfigen Haushalt, bei dem alle morgens unter die Dusche springen, ist es mit dem ausreichenden Lüften so eine Sache. Zudem scheinen moderne, gut isolierte Häuser anfälliger für die unangenehmen Sporenpilze zu sein. „Ganz einfach, die Feuchtigkeit finden keinen Weg nach draußen“, hat Karsten Dölle vom Dachauer Fenster- und Türenexperten Rudi Richter GmbH beobachtet. „Manchmal drücken neue, dicht schließende Fenster die Feuchtigkeit regelrecht in die Wand“, stimmt Lehmann zu. Er rät zu „Fenstern mit integrierter Lüftung. Sie sorgen für ein gesundes Raumklima und beugen der Schimmelbildung vor.“ Er weiß aber auch, dass derartige Fenstersysteme nicht ausreichen. Eine einfache Rechnung zeigt, warum. Ein durchschnittliches Badezimmer umfasst ein Raumvolumen zwischen 50 und 80 Kubikmeter. Bei einem gekippten Fenster mit einem Sicherheits-Riegelsystem ist der Schlitz, durch den die feuchte Luft entweichen kann, gerade einmal sechs Millimeter breit. „Damit können rund zwei Kubikmeter pro Stunde ausgetauscht werden“, rechnet Dölle vor. „Der Lufttausch dauert demnach 25 bis 40 Stunden.“ Viel Zeit für die Feuchtigkeit, sich in den Wänden einzunisten. Für Abhilfe sorgt eine leistungsstarke automatische Lüftungsanlage. Doch was tun, wenn es zu spät ist und sich der Pilz zum Beispiel im Bad ausgebreitet hat? „Schutzkleidung ist das A und O“, konstatiert Lehmann. „Besonders wichtig ist eine Atemschutzmaske.“

 

Viele Sporen entfalten ihre bösartige Wirkung im Atemtrakt, in den Bronchien und in der Lunge. „Ganz abgesehen davon, sind die Reinigungsmittel giftig“, warnt Schimmelpilzexperte Alto Weeber. „Wischen und Drüberstreichen bringt gar nichts, man muss vor allem die Ursachen beseitigen“, so Weeber weiter. Das sieht auch Lehmann so. Er geht in folgenden Schritten vor: „Erst mit einem Spezialmittel die Sporen binden. Dann Tapete entfernen oder Farbe abschlagen, ebenso den Putz.“ Erst nach einer Untersuchung des Gemäuers erfolgt der Wiederaufbau: „Es könnte ja sein, das der Schimmel durch ein undichtes Wasserrohr gespeist wird.“ Genau so einen Fall hat er schon einmal mit einem Kinderzimmer erlebt. Wegen eines Lecks zwischen der Wasserauffangrinne und dem Abflussrohr drang ständig Feuchtigkeit in das Mauerwerk ein und sammelte sich in der Kinderzimmerwand. Die Folge: eine dicke Schimmelschicht hinter einem Schrank und ein krankes Kind. „Erfahrung ist wichtig“, sagt der Experte, „nur ein Fachmann kann erkennen, welcher Schimmelpilz sich eingenistet hat.“ Nur er kann dem Schimmel „die Sporen“ geben – die der gefährlichen Pilze haben dann, bei folgendem richtigen Verhalten, keine Chance mehr.

Schimmel an Wänden muss nicht sein. Mit ein paar Maßnahmen und Verhaltensregeln lässt sich dem lästigen und gesundheitlich bedenklichen Schimmelpilz ein Ende setzen.
Foto: Fotolia

Ursachen für Schimmelbefall, Vorbeugemaßnahmen
sowie Vorgehen bei der Beseitigung
 der gesundheitsgefährdenden Sporenpilze

Als eigenständiges Wohnaccessoires erleben Teppiche zurzeit ein Revival.
Foto: Findeisen / heimtex.de

Als eigenständiges Wohnaccessoire erleben Teppiche zurzeit ein Revival und passen sich perfekt in jedes Wohnambiente ein, denn die Auswahl an Farben, Formen, Größen und Oberflächen ist unendlich. Textiles für den Boden ist vielfältig und modern und hat sehr viel mehr bieten als der althergebrachte Läufer aus Flur und Diele. In klassischen Formaten oder mit Teppichfliesen als Freestyle-Variante, die mit organischen Formen spielt, individuell gestaltet mit edlen Einfassungen, nach Wunschmaß oder fertig konfektioniert - Teppiche passen sich dem persönlichen Stil und eigenen Ideen an. Bei den Dessins gilt, erlaubt ist, was gefällt: clean und kühl mit geometrischen Elementen, wild gemustert oder floral-üppig, ein- oder mehrfarbig. Doch nicht nur das Design macht Teppiche zu einem beliebten Gestaltungselement im Raum, sie bringen auch eine warme Atmosphäre auf jeden noch so harten Holz- oder Kunststoffboden. Gemütlich, fußwarm und nicht zuletzt mit positiven Auswirkungen auf die Akustik sorgen sie für eine angenehme Raumatmosphäre und stehen als ausdrucksstarke Ergänzung für ein harmonisches Gesamtbild in Kombination mit jedem anderen Bodenbelag. 

Textiler Boden

 

Teppichböden sind vielseitig, modern - und äußerst angenehm

 

Modern, dezent zurückhaltend oder laut, ob Langflor, Vintage oder Eyecatcher im Patchwork-Look - abgepasste Teppiche gehören zu den textilen Trends am Boden und gestalten die eigenen vier Wände wohnlich und individuell.