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Die Welt von oben

 

Kamera-Drohnen knipsen Fotos aus vielen Metern Höhe

Bayerns bester Jung-Dachdecker

 

Andreas Grimm, Azubi der Gierl Bedachungen GmbH in Gröbenzell,
ist Landessieger in Theorie und Praxis

Eine Biberkehle brachte Andreas Grimm den Erfolg. Er wurde heuer bei der Abschlussprüfung der Dachdecker zum besten Azubi aus ganz Bayern. Der 20-Jährige aus Emmering errang den Titel des Landessiegers in Theorie und Praxis sowie des Innungssiegers Praxis. Zweieinhalb Stunden hatte er Zeit, um das Gesellenstück anzufertigen. Biberkehle nennen die Dachdecker den Übergang zwischen einem großen und einem kleinen Dach, etwa bei einem Anbau oder einer Gaube. Bei der Prüfung bekommen die Lehrlinge ein Modell vorgesetzt, das sie eindecken müssen. Im Fall von Grimm war das Stück etwa eineinhalb Meter hoch und breit.

 

Für ihn stand die Berufswahl schon im Kindergarten fest. Er stammt aus einer Dachdeckerfamilie und will später zusammen mit seinem älteren Bruder den väterlichen Betrieb übernehmen. Er war ein guter Schüler und hat deshalb die Fachoberschule besucht und das Fachabitur abgelegt. Grimm war deutlich älter als die meisten anderen Azubis, die im Regelfall mit fünfzehn Jahren mit der Lehre beginnen.

Flexibel, sicher, leistungsstark 

 

Holzfenster von heute zeichnen sich durch individuelle, attraktive Gestaltung aus 

 

Fenster sind längst keine Einheits- oder Standardprodukte mehr, sondern so individuell wie die Objekte und ihre Bewohner. Fenster werden bewusst als Gestaltungselemente eingesetzt, mal dezent und mit schmalen Ansichten, mal ausdrucksstark wie ein schönes Möbelstück. Größe und Anordnung, Konstruktion und Gliederung, Farbe und Stil wie auch das Material bestimmen Raumwirkung und Wohnqualität.

Holz ist ein natürliches Rahmenmaterial, das sich besonders vielseitig gestalten lässt und individuelle Lösungen bis ins Detail ermöglicht. In der Sanierung wie im anspruchsvollen Neubau sind Holzfenster oder auch Holz-Aluminium-Konstruktionen deshalb erste Wahl, wenn es um hochwertige Ausstattung oder um Sonderlösungen geht.

In der modernen Architektur schätzen Planer und Bauherren die große gestalterische Freiheit, die Holz- und Holz-Alu-Fenster wie kaum ein anderes Rahmenmaterial bieten. Technisch ist in der Zusammenarbeit mit guten Fachbetrieben vieles machbar, von der besonderen Profilgeometrie bis zu ungewöhnlichen Formaten. Flächenbündige Designs und schmale Profilansichten passen ideal zur modernen Bauweise im Bauhaus-Stil. Manche Anforderungen lassen sich sogar nur mit Holzfenstern erfüllen, wie zum Beispiel im Denkmalschutz. Hier sind schmale Profile gefragt, wie sie mit Holz machbar sind, und auch die oft filigranen Verzierungen historischer Fenster können mit dem Naturmaterial perfekt rekonstruiert werden. Moderne Fenstertechnik ist trotzdem drin: „Denkmalfenster in der Sanierung erfüllen sämtliche Anforderungen, die man heute an ein Fenster stellt: Sicherheit, Schall- und Wärmeschutz, sogar Dreifachverglasungen sind möglich“, sagt Heinz Blumenstein vom Bundesverband ProHolzfenster.

Ein großer Vorteil von Holzfenstern: Das natürliche Rahmenmaterial lässt sich auch nach vielen Jahren noch bearbeiten. So sind Ausbesserungen und Anpassungen problemlos möglich. Und wer öfter mal Abwechslung braucht: Mit einem neuen Anstrich bekommt die Wohnung oder das Haus schnell und einfach eine völlig neue Optik. Eine Flexibilität, wie sie vor allem „das Original“ bieten kann. Eine aufgesetzte Aluminiumschale auf der Außenseite ist mehr als ein zusätzliches Gestaltungselement: Sie verleiht dem Holzfenster eine besonders hohe Witterungsbeständigkeit. Weitere Informationen und ein Fachbetriebsverzeichnis gibt es im Internet unter www.proholzfenster.de.

Stilvoller Ausblick – Holzfenstertüren mit Sprossen.
Foto: ProHolzfenster/Sorpetaler

Top-Qualität von oben

 

Es gab Zeiten, da galten Luft und Wasser als Quellen, die unbegrenzt zur Verfügung standen. Mittlerweile wissen wir, dass die Wirklichkeit anders aussieht und beides mit unserer Hilfe geschützt werden muss. Gerade beim Brauchwasser überkommt einen mitunter das schlechte Gewissen, ob es da keine Alternative zum wertvollen Trinkwasser gibt. Regen ist die größte Wasserquelle der Welt und fällt in unseren Breiten reichlich und in guter Qualität aufs Hausdach. Regenwasser kann das Trinkwasser aus dem öffentlichen Netz nicht selten ersetzen. Denn für vieles, wozu wir täglich Wasser nutzen, ist die Qualität völlig ausreichend. Bis zu 50 Prozent des täglichen Wasserverbrauchs lässt sich nach Angaben der Fachvereinigung Betriebs- und Regenwassernutzung (FBR) durch Regenwasser decken. Es eignet sich zum Beispiel uneingeschränkt für die WC-Spülung und für den Betrieb der Waschmaschine. Damit decke es bereits zwei der größten Wasserverbraucher im Haushalt ab. „Neben dem nachhaltigen Umgang mit Wasser, das sonst als wertvolles Lebensmittel durch die Toilette rauscht, stehen die Einsparung von Trinkwasser und Vermeidung von Abwasser an erster Stelle. Mehr noch – weiches kalkfreies Regenwasser schont die Waschmaschine, spart Waschmittel und der Weichspüler kann im Verkaufsregal des Supermarktes stehen bleiben“, erklärt Dietmar Sperfeld von der FBR. Mit einer Regenwassernutzungsanlage können Hausbesitzer guten Gewissens von diesen Vorteilen profitieren. Zu einer solchen Anlage gehört eine Zisterne, die vorwiegend im Garten, unter der Terrasse oder unter der Einfahrt eingebaut werden kann. Über einen Filter, der Schmutz zurückhält, wird das Wasser vom Dach in die Zisterne geleitet. Mit einem separaten Leitungsnetz im Haus werden Waschmaschine, WC-Spülung und die Außen-Zapfstelle für die Gartenbewässerung mit Regenwasser versorgt. Clevere Bauherren planen die Regenwassernutzung für ihren Neubau oder bei einer Modernisierung sofort mit ein. Gesteuert und überwacht wird die gesamte Anlage durch eine Regenwasserzentrale, die das Wasser dorthin pumpt, wo es gebraucht wird. So wird nachhaltiges Bauen und eine sinnvolle Nutzung von Regenwasser ermöglicht. Wer Regenwasser ganzjährig im Haus nutzt, geht mit gutem Beispiel voran. Neben dem sorgsamen Umgang mit dem Lebensmittel Trinkwasser werden Wasserkosten reduziert, Abwasser wird vermieden und die Kanalisation entlastet. Mehr noch, bei starken Niederschlägen hält die Zisterne Wasser zurück. Dieser Aspekt gewinnt zunehmend an Bedeutung, sodass in vielen Neubaugebieten aus diesem Grund bereits Regenwasserspeicher vorgeschrieben werden. In manchen Gemeinden gibt es dazu direkte Zuschüsse. Andere bieten eine Reduzierung der Gebühren an, die für das Niederschlagswasser erhoben werden, das sonst vom Dach und anderen versiegelten Flächen in die Kanalisation eingeleitet wird. Weitere Infos gibt es unter www.fbr.de/regenwasser

Eine Regenwassernutzungsanlage ist ein optimaler Beitrag zum nachhaltigen Hauskonzept

Für die Ausbildung war das von Vorteil. In Bayern gibt es nur eine einzige Schule für Dachdecker, die liegt in Waldkirchen bei Grafenau-Freyung. Im ersten Lehrjahr verbringen die Azubis dort 24 Wochen wie in einem Internat, in Blöcken zu jeweils drei Wochen. Den Jüngeren fällt die Trennung vom Elternhaus über eine so lange Zeit oft schwer.

 

Die praktische Prüfung legte Grimm zusammen mit etwa zwei Dutzend weiteren Azubis in einer großen Halle der Schule ab. Insgesamt besteht der Abschluss aus vier theoretischen Prüfungen über Dach-, Fassaden-, Wand- und Abdichtungstechnik sowie Sozialkunde, anschließend folgen zwei Tage mit je zwei praktischen Prüfungen, in denen Arbeitsproben erstellt werden müssen, wobei der Zeitdruck die größte Herausforderung darstellt, wie Grimm erzählt.

Andreas Grimm (l.) und Xaver Gierl.
Foto: Peter Bierl

Die Ausbildung als Dachdecker und Spengler ist langwierig, weil zwei Lehren absolviert werden müssen, allerdings kann man die Zeit verkürzen. Wenn alles gut läuft, braucht Grimm vier Jahre. Die Lehrzeit verbringt er nicht im väterlichen Betrieb, sondern bei Kollegen, die mit seinem Vater befreundet sind. Es geht darum, den Horizont zu erweitern, sich auszutauschen.

 

Grimm hat deshalb seine Dachdeckerlehre bei Xaver Gierl absolviert, einem Meisterbetrieb in Gröbenzell. Die Firma wurde 1974 von Gierls Vater gegründet und residierte bis 1992 in Graßlfing in einem Bauernhof, bevor Gierl 1992 an der Lignitzstraße, im Gewerbegebiet an der östlichen Grenze von Gröbenzell, ein eigenes Gebäude für seinen Betrieb errichtete. Die Gierl Bedachungen GmbH hat heute insgesamt zehn Mitarbeiter. Die Kunden kommen aus München und im Umland, überwiegend private Hausbesitzer, aber auch Hausverwaltungen sowie die Stadt München sind darunter. Einer der größten und wichtigsten Aufträge war vor zehn Jahren die Sanierung eines Daches vom Nymphenburger Schloss.

 

Grimm hat nach seinem Abschluss gewechselt und absolviert seit 1. September bei einem anderen Kollegen seine Spenglerlehre. Anschließend möchte der junge Mann noch in beiden Sparten den Meisterbrief einschließlich der kaufmännischen Ausbildung machen.

Die größten Wasserverbraucher im Haus sind die Waschmaschine und die WC-Spülung. Sie lassen sich mit Regenwasser statt mit teurem Trinkwasser versorgen.
Foto: djd/fbr/shutterstock/Evgeny Atamanenko